Ein Wochenende mit Maike Maja Nowak

Ich habe schon viele Bücher über Hunde gelesen, habe viele Hundeschulstunden absolviert und dachte immer, dass ich über ein großes Hundewissen verfüge.

Das stimmt auch irgendwie, doch die Augen geöffnet, das habe ich erst an diesem Wochenende im Seminar mit Maike Maja Nowak. Die Bücher sind ja schon großartig, doch was GENAU das in der Umsetzung bedeutet, haben wir erst jetzt wirklich erfahren und erspürt.

Viele Hunde”erziehungs”methoden gehen ja davon aus, dass der Hund lernen muss, was zu tun ist. Das ist über viele verschiedene Wege zu trainieren. Früher, und manchmal auch noch heute, setzt man auf Gewalt und Stärke (pfui, Mensch!) und schlägt auch schon mal mit Näpfen gegen Hundeköpfe (M. Grewe) . Oder man wirft mit Leckerlies um sich und arbeitet mit positiver Be- und Verstärkung (M. Rütters), bis der Hund vielleicht auch einen Rütters-Waschbärbauch hat. Das hilft ein Stück weit, aber nicht immer und überall. Wenn die Katze den Weg kreuzt, dann nützt auch der Sack Futter nichts, den man in die Startstaubwolke wirft…

Maike Maja Nowaks Ansatz ist anders und geht zurück zur Quelle, nämlich zum Hund. Sie geht davon aus, dass der Hund alles kann, wenn er aus seinem Geburtstrudel kommt. Und – ich sage das mit meinen eigenen Worten- dass der Mensch nun mit seinen “Erziehungsmethoden” ihm eine Art von “Mißverständiswäsche” angedeihen läßt.  Der Hund legt am Ende sein Wissen über sich und andere zur Seite und versucht, für sich eine Strategie mit uns – oder auch ganz alleine – für sein Leben zu entwickeln. Und so wird man zum Dauergast in der Hundeschule, denn das “Problem” hört einfach nicht auf. Wahrscheinlich, weil man “es” immer noch nicht richtig macht oder aber der Hund in dieser einen Sache so dickköpfig/ charakterlich geprägt/ genetisch prädisponiert ist…

Allein schon das Thema “an der Leine gehen”! Die Anzahl der Hundemenschen ist Legion, die für einen Weg von 200 Metern 3 Stunden brauchen, weil sie sich mit ihrem Hund wie ein Brummkreisel hauptsächlich drehend um sich selbst bewegen. Und zieht deswegen der Hund weniger oder gar nicht an der Leine….?

Maja sagt zu diesem Thema: “Kontakt aufnehmen, Bewegungseinschränkung ,  Warngeräusch (was auch immer für eines, Menschen knurren normalerweise sowieso nicht), mit klarer, innerer Energie vorgehen (die Abläufe  sind hier in verkürzte Sequenz dargestellt:-) und so dem Hund erklären, wo die Grenze ist.”

Was bislang Monate bis ewig dauerte, ist nun ein Thema von wenigen Minuten. Der Hund versteht sehr schnell und handelt dann danach.

Wie was im Einzelnen “funktioniert”, will ich hier gar nicht minutiös erzählen. Wichtig ist der Gedanke, dass vor allem der Mensch lernt, klar und in hündisch zu kommunizieren, damit der Hund nicht raten muss.

An dieser Stelle verneige ich mich millionenfach vor den Hunden, die sich ihren Reim auf unser Gezappel und Gerede gemacht haben und unser Miteinander so angenehm gestalten, OBWOHL wir sie “erziehen”.

Wir haben viel über Hunde gelernt, über das Sozial- und Rudelgefüge und Hundepsychologie, aber eben und vor allem auch viel über uns selbst, die Energien, die wir senden… was wir eigentlich wollen und wie man das anstellt.

Außerdem wurden wir durch Majas Art des Erzählens, des Vergleichefindens, durch ihre Bildlichkeit bestens unterhalten und geführt. Das war ein Erlebnis!

Wer jetzt neugierig geworden ist, dem/der seien die Bücher empfohlen.

Hier ein paar Eindrücke vom Seminar (Das Album liegt bei Google, denn dieser Blog spinnt gerade mit den Bildern…)

https://plus.google.com/photos/100626989889782406831/albums/5859375192549547009

P.S. : Wir wurden vom WDR gefilmt. Sendetermin ist der 16.04. (mit Maike Maja Nowak live im Studio) um 15.00 Uhr auf WDR, SWR und BR-alpha.

UPDATE., 1.9.13:

Das neue Buch von ihr erscheint am 14. Oktober 2013 und heißt : Wie viel Mensch braucht ein Hund: Tierisch menschliche Geschichten. Das trifft ihren Ansatz sehr genau:-)

 

56 Antworten

  1. Sven Beilke sagt:

    Hallo,
    ich bin gerade durch Zufall auf diesen Semi-Bericht gestossen und habe mir auch das Video (ZDF) angeschaut.
    Im ersten Teil wird eine Hündin gezeigt, die nach Vorn geht, wenns denn sein muss. Die s c h e i n b a r e n Fortschritte wirken echt beeindruckend.
    Wie kommt es aber, wenn diese Art des Trainings so erfolgversprechend ist, daß die Hündin einer Co-Trainerin von MMN , welche schon 2 Jahre im Training ist, immer noch bei „Gefahr“ nach vorn stürmt oder zumindest kläfft?
    Ganz einfach – weil sie beim Taining nur lernen durfte, daß Frau regelt, nicht aber, daß entgegenkommende Menschen und Hunde auch etwas Nettes versprechen können..
    Meiner Meinung nach ist die Methode bei einigen Hunden gut, um einen Fuss in die Tür zu bekommen – für mehr aber auch nicht.
    Zu viele Menschen werden „Rückfällig“ und die Probleme für den Hund beginnen von neuem, weil er nichts gelernt hat.

    MFG
    Sven Beilke

    Lieber Sven,
    danke für Deinen Kommentar, doch ich muss doch ein wenig ergänzen, denn mir scheint, Du möchtest hier eine persönliche Rechnung begleichen und nicht „einfach nur kommentieren“. Mein Bericht ist auch ein persönlicher und privater Bericht- es gibt keinen Grund für Dich, ihn als „Semi-Bericht“ zu klassifizieren.
    Mir und den TeilnehmerInnen des Seminars hat Maja sehr geholfen, indem sie uns beibrachte zu führen. Und der Hund hat jeweils gelernt, dass wir Führende sein können, was ihn sichtbar entspannte und für Neues öffnete.
    Es war nicht Ziel, den Charakter eines Hundes zu ändern, sondern die Mensch-Hund-Beziehung zu harmonisieren. Erst dann hat der Hund die Gelegenheit, andere Erfahrungen überhaupt erst machen zu können. Dieser Prozess braucht dann auch Zeit.
    Wenn eine Mensch das im Seminar gut kann und es dann wieder schleifen läßt, dann liegt es am Menschen selbst, nicht an dem Ansatz von Maja.
    Ich kenne die Trainierin und den dazugehörigen Hund nicht- ich weiß auch nichts zu deren Geschichte. Es hilft in meinen Augen nichts, „nur“ dem Hund irgendwas beizubringen, wenn es der Mensch nicht auffangen und mitleben kann- sonst könnte man den Hund ja allein zu Schule schicken und alles wäre gut.
    Ich weiß allerdings, dass Majas Seminar uns hier in Bordesholm nachhaltig verändert hat und es weiter tut.
    Beste Grüße
    Maike Brzakala

  2. Tim Gonzalez sagt:

    Wenn das, was Frau Nowak als den Nabel der Hundeerziehung propagiert, frage ich mich, warum kein anderer Hundetrainer eine ähnliche Methodik anwendet? Es gibt in der Hunderziehung nicht das Patentrezeot und Frau Nowak hat es auch nicht ge(er)funden – Punkt. Sie hat einiges von Cesar Millan und von anderen Leuten übernommen, dann noch ein paar eigene Gedanken hinzu gepackt und gibt nun im Fernsehen vor, das Gelbe vom Ei gefunden zu haben. So einfach ist das aber nicht. Hundeerziehung ist sehr komplex und nicht mit nur einer einzigen Methode machbar. Nicht jeder Hund spricht auf das gleiche Vorgehen eben gleich gut an. Man wird also immer wieder ausporbieren müssen, was zum jeweiligen Hund am besten paßt. So manche Vorgehendsweise von Frau Nowak erscheinen mir sogar kontraproduktiv, vielleicht gar schädlich zu sein. Jedenfalls dann, wenn man es mit einem überängstlichen Hund zu tun hat, wie z.B. viele Streuner hier bei uns. Mit dem Vorgehen von Frau Nowak würden wir bei vielen dieser Hunde in Spanien nie, nie und nimmer das Vertrauen zum Menschen aufbauen können, was wir gern beim Hund erreichen wollen. Also laßt bitte die Kirche im Dorf. Auch Frau Nowak kocht nur mit Wasser
    Hasta luego
    Tim Gonzalez

    Hallo Tim,
    danke für Deine kritischen Worte. Und natürlich „kocht“ MMN auch nur mit Wasser, allerdings mit einer Rezeptur, die unseren vier Hunden ganz gut schmeckt. Auch unserem Galgo aus Spanien. MMN spricht ausdrücklich davon, dass ihre Art der Hundekommunikation keine weitere Methode ist, sonderrn einfach hündisch. Dass die Medien sich draufstürzen, liegt an den Medien, nicht an ihr. Der Hundemarkt ist einfach lukrativ und bringt Einschaltquote. Maike Maja Nowak geht dem sowei entgegen, dass sienir für die öffentlich-rechtlichen TV Sendern zur Verfügung steht und sich hoffentlich nicht so verheizen läßt wie Rütters.
    Am Ende geht es hier immer um den Hund und sie guckt sehr genau, was er braucht. Davon konnte ich mich ein Wochenende lang überzeugen.
    Viele Grüße von Maike Brzakala

    • Linda sagt:

      Ein liebes Hallo an die Leser,
      das erste Mal traue ich mich über meinen Hund zu schreiben. Ich glaub ich hatte so ziemlich alles (ok vieles) falsch gemacht was man nur falsch machen kann und somit einen unerzogenen Hund herangezogen.
      Ich hatte mein ganzes Leben lang Angst vor Hunden nach einem bissigen Erlebnis in der Kindheit. Und vor anderthalb Jahren bekam ich ein Pflegehund von einer älteren Dame aus der Nachbarschaft die von heut auf morgen ins Krankenhaus musste. Nun stand ich da mit einem Hund den ich noch nie vorher sah und ich keine Ahnung hatte was ich mit ihm anstellen sollte. Der Hund war 10 Jahre alt und hatte einige Macken. Er zog wie wild an der Leine, bellte ständig und hörte kaum bis auf wenige Ausnahmen. Aber mir vertraute er sofort und lief problemlos mit mir mit und schaute sich nur einmal nach Frauchen um als wir gingen. Obwohl ich null Erfahrung hatte brachte ich ihm innerhalb kurzer Zeit viel bei. Er zog nicht mehr an der Leine, bellen wurde weniger und hörte auf ein paar mehr Kommandos. Nach einigen Wochen kam sein Frauchen aus dem Krankenhaus wieder zurück und nahm ihn wieder zu sich.
      Mein gewonnenes Vertrauen zu Hunden, meine positive Erfahrung was tolles bei Hunden zu erreichen und mein Übermut, dass ich es schaffe Hunde zu erziehen, was erfahrenen Hundebesitzer nicht schafften bewog mich mir einen eigenen Hund anzuschaffen. Weil ich davon überzeugt war, dieser eine Hund wird es bei mir gut haben. Nach einigen Monaten reichlichen Überlegens, Für und Wider abwägen, vielen Informationen einholen war es dann soweit und Max kam zu uns.
      Dieses kleine Knäuel, was so lieb und anhänglich und neugierig war, zeigte mir wie unsicher ich im Umgang mit Hunden war und ließ mich meine Unerfahrenheit spüren. Von Tag zu Tag, Woche zu Woche wurde alles immer schlimmer. Je mehr ich las und je mehr Informationen ich einholte und umsetzte desto frustrierter wurde ich weil nichts klappte. Manchmal klappten ein paar Dinge, wo ich dann dachte, jetzt wird es was. Aber heute weiß ich das es Zufall war.
      Das ein ums andere Mal war ich mit den Nerven so am Ende, wo ich dachte ich habe versagt und müsse den Hund abgeben. Aber jedesmal dachte ich, wie schrecklich er mich vermissen würde und wo schreckliches er dann hinkommen würde – ins Tierheim? Um Gottes Willen.
      Ganz neidisch habe ich die Hunde unterwegs angeschaut wenn ich „allein“ einkaufen gegangen war und ich die Hunde sah, die seelenruhig vor dem Supermarkt auf ihr Herrchen warteten. Bei meinem Max undenkbar.
      Gestern bin ich auf Frau Maja Nowak gestoßen im Internet. Der erste Bericht hatte mich gleich so überzeugt das ich dann mehr darüber erfahren wollte. So las ich und schaute mir stundenlang das ganze Material im Internet zu ihrer Methode an mehrmals. Ich habe mir ihre Bücher bestellt (freue mich schon sie zu lesen, da ich durch die Leseproben von ihrem Schreibstil begeistert bin).
      Eines meiner bisherigen Probleme war, dass Max keine Leckerli mag, somit stand ich immer vor einem Rätsel wenn es um diese Belohnungsmethoden ging. Von Bestrafungsmethoden hielt ich nie was und das mit dem Klicken fand ich irgendwie dumm. Dank der MMN Methode hab auch ich einen Weg gefunden wie ich jetzt mit Max umgehen kann, so wie ich es auch für richtig halte. Das gibt mir viel Zuversicht.
      Zwei elementare Dinge habe ich mir mehrmals angeschaut um genau zu lernen wie das geht. Das er an einem Platz bleibt und entspannt auch wenn ich weggehe und an der Leine laufen ohne das er oder ich dran ziehen. Ich habe das dann mit ihm geübt. Und diesmal habe ich gemerkt das es kein Zufall war das es funktionierte oder er hörte wann er es wollte. Sondern es lief total kontrolliert ab. Innerhalb von ein paar Minuten war zwischen uns alles geklärt und es funktionierte. Ich entspannte sofort und Max genoss es endlich richtig geführt zu werden von einem Frauchen das nun weiß was sie tut und er nicht mehr auf sie aufpassen muss. Mag sein das meine Euphorie verfrüht ist. Mag sein das andere Menschen andere Methoden bevorzugen und/oder von MMN’s Methode ablehnen. Aber meine Intuition schreit förmlich auf („endlich“) wenn ich Frau Nowak reden höre wie sie über Hunde und das menschliche Verhalten denkt und meine Instinkte bestätigen mir das. Ich sehe das deutlich positiv veränderte Verhalten an Max und weiß es wird eine tolle Zeit mit ihm auf die mich so sehr freue. Ich werde noch ganz viel von Frau Nowak lernen und gaaaanz viel mit Max üben und wenn ich mir sicher bin das es kein Problem sein wird mit ihm Bus zu fahren werden wir ihr Seminar besuchen.
      Liebe Grüße von einer stolzen, zuversichtlichen und frohen Hundebesitzerin und ihrem entspannten Hündchen
      Linda und Max

  3. Irene Beltinger sagt:

    guten Morgen,es ist immer dasselbe:jemand arbeitet seit Jahren nach seinen Ideen.Zwei Bücher erscheinen,die mir sehr gefallen haben.Die Medien werden aufmerksam-Tiersendungen sind beliebt.Frau Nowak wird bekannter bei Hundebesitzern und Hundetrainern.Schon plustern sich vor allen Dingen Hundetrainer auf und schreien Tierquälerei.Wieso jetzt erst?Jeder Hundetrainer sollte zuerst vor seiner Türe kehren.Viele Grüße Irene Beltinger

  4. Gloria sagt:

    hallo,

    Frau Nowak arbeitet nicht gewaltfrei.
    Zischen, anstarren, sich in den Weg stellen, Bein hochziehen, kein Futter zu verwenden, kein Spielzeug etc. – > ist nicht gewaltfrei.

    Sie verwendet ebenso kein Brustgeschirr.

    Ein Hund der die Rute UNTEN trägt ist nicht entspannt – sondern gestresst bzw. fühlt sich nicht wohl.

    Dazu bitte lesen:
    AnimalLearn Beschwichtigungssignale

    Unsere Videos:
    https://www.youtube.com/watch?v=CZ-KRbgyTSk

    Ich möchte einen selbstbewußten Hund, der die Rute OBEN trägt, die Ohren nicht angelgt und nicht vor lauter Angst zu mir herkommt!

    • vivi sagt:

      hääääääääää was hat das Video denn damit zu tun ??????????
      ich finde Maja richtig gut

      • tija sagt:

        Kein Futter und kein Spielzeug zu verwenden ist nach deiner Aussage also eine Form von Gewalt gegen den Hund??? Ähmmm ich will ja nicht piensen aber wenn ich mich nicht irre stammen Hunde entfernt vom Wolf ab???? Hast du schonmal gesehen das der Leitwolf nach erfolgter Ansage die Umsetzung mit Spielzeug oder Leckerchen belohnt????? – Nur fürs Protokoll, ich hab echt ne Allergie gegen den Rudelbegriff und man mag von ‚Promi’hundetrainern halten was man will – aber wenn ich mich nicht irre ist anstarren und in den Weg stellen im Rudel eine normale klare Ansage… Wie hast du deinen Hund erzogen? Jasmintee, Filzball und mit Chakrenauspendeln???
        Die Methode muß dir ja nicht gefallen aber gesteh doch jedem zu seinen Weg mit seinem Hund zu finden… Viele Wege führen nach Rom und es gibt keine allgemeingültige Universallösung….Sorry aber das ist nunmal Fakt

        • Mylène Alt sagt:

          Coole Antwort!

        • Salomon sagt:

          Danke für die klaren Worte, mir ist überhaupt nicht klar, wie jemand ein hündisches Verhalten einem Hund gegenüber gewaltvoll ansehen kann?!?!

        • Isabel Mocker sagt:

          Juhuu,

          da sprechen mir aber echt ein paar Leute aus der Seele.

          Mein Mann und ich haben einen bald sechs Jahre alten Cane Corso-Mischling und seit zwei Monaten zwei Kinder von ihm, ein Weibchen und einen Rüden.
          Da unser ,,Althund“ ein paar schwierige Verhaltensweisen hat und wir bei den Welpen Erziehungsfehler vermeiden wollten, habe ich mir auf Empfehlung ein paar Bücher von Cesar Millan gekauft (ja, ich weiß, er ist in Verruf geraten und gilt als gewalttätiger Macho). Wenngleich ich seine Bücher in der Gänze etwas seicht fand, habe ich einige seiner Arbetsprinzipien ausprobiert, und siehe da, unser Aslan war entspannter und hat bei Spaziergängen viel mehr Aufmerksamkeit und folgt auch besser. Und das ist bei einem so großen, starken Hund wirklich wunderbar. Der wichtigste Ansatz für mich war der, die alberne Vermenschlichung des Hundes zu lassen und ihm eine Führerperson zu sein, auf die er sich auch verlassen und die er ernst nehmen kann. ich war echt happy – und dann habe ich gelesen, wie er in den Medien zerissen wird und war total verunsichert.
          Dann stieß ich auf Frau Novak. Auch ihren oder den von ihr propagierten Ansatz der Stellung des Hundes im Rudel fand ich nachvollziehbar und ihre Art war mir sympatisch. und wenn ich mir unsere Welpen so anschaue, steht für mich fest, die Geschwister sind charakterlich und in ihren Bedürfnissen so unterschiedlich, dass sie sicherlich auch künftig verschiedene Aufgaben im Rudel übernehmen werden und ich das bei der Erziehung berücksichtigen muss, um ihnen gerecht zu werden. und wieder lese ich, dass sich die eigentlichen, selbst ernannten Hundeversteher aufspielen und auch ihre Arbeitsmethoden zerreißen und als gewalttätig einstufen. Also, da fällt mir bald nichts mehr ein. Wer sind denn diese Leute, die an allem und jedem etwas auszusetzen haben. Wo kann man diese Koriphäen den mal im Fernsehn sehen und erleben, wie diese mit schwierigen Hunden arbeiten und wirklich Hunden und Haltern helfen. Ich glaube, außer Rummeckern und erfolgreiche Hundetrainer an den Pranger stellen, können die eigentlich gar nichts. Es ist immer dasselbe, wenn einer erfolgreich ist und die Sympathien vieler Menschen auf seiner Seite hat, dann ruft das bald den Neid anderer Hundegurus auf den Plan, die glauben, es besser zu wissen.
          Wann werden wir soweit sein, dass wir verschiedene Methoden und Denkansätze nebeneinander dulden und uns einfach ungestört das für uns beste aussuchen dürfen, ohne, dass ein Kritiker auf den Plan tritt, der das alles in Frage stellt und noch als gefährlich oder gewaltgeladen deklariert.
          Wenn unser Althund ein bestimmtes Verhalten bei den Welpen nicht möchte, drückt er das in seiner Körpersprache aus, und wenn das wie bei unserer Hündin nicht reicht, dann rappelts auch mal kurz in der Kiste. Das hat eine sehr viel nachhaltigere Wirkung als tausend Leckerlies, wenn’s die kleine gerade mal richtig macht. Wenn ich also mittels Körpersprache, in den Weg stellen, angucken etc. auch ein unerwünschtes Verhalten korrigiere, bin ich ein Gewaltfreak oder was. Natürlich sind die Welpen von Aslans Korrekturen kurzfristig sehr beeindruckt und wimmern auch mal. Aber sie respektieren seinen Raum und verhalten sich danach so, wie es sich einem älteren Hund gegenüber gehört.
          Ich habe die Welpen ab der 7. Lebenswoche, vom ersten Tag an auf Sitz und Platz trainiert, bin mit jedem einzeln und danach mit allen dreien spazieren gegangen und habe Tipps von Cesar Millan und Frau Novak berücksichtigt, und es klappt immer ein bisschen besser. Und mir gehen sogar manchmal die Nerven durch, weil vieles inder letzten Zeit sehr stressig war (Job). Und dennoch arbeite ich weiter an mir und mit den Hunden. Die Welpen sind gerade mal dreieinhalb Monate und können schon sehr viel. und ohne die Tipps der genannten Hundetrainer sähe das sicher anders aus. Also, ihr Kritiker, was gibt’s denn da dauernd zu meckern. Macht es doch erstmal besser.
          Gruß Isabel

    • Hans Jürgen Mantell sagt:

      Hallo Gloria

      Ich habe schon vieles gelesen , gesehen und auch probiert mit meinem Hund und der jetzige ist nicht mein erster. Aber wenn wir von der Grundlage Rudel verhalten / Wölfen ausgehen, welche ja nun einmal die Grundlage des Haus und Hofhundes sind. Dann ist die Trainingsmethode von Maja , die vom Grund auf richtige. Ein Hund oder Wolf der in einem Rudel lebt, wird immer Suverän geführt, logisch das wir als Menschen das nur annähernd hin bekommen.

      Zitat: Zischen, anstarren, sich in den Weg stellen, Bein hochziehen, kein Futter zu verwenden, kein Spielzeug etc. – > ist nicht gewaltfrei.

      Was hat das was ich aus Deinem Schreiben Zitiere mit Gewalt zu tuen?
      Zische(Knurren), anstarren, in den Weg stellen , weg versperren u.s.w. sind Dinge die in jede Rudel praktiziert werden, da sonst ein Rudel nicht überlebensfähig wäre und ein Heilloses durcheinander herrschen würde. Wenn Maja kein Futter verwenden würde , müsste Sie mit Stofftieren Trainieren 🙂 Ich denke einmal Du meinst, das bieten von Futter in Napf, dazu muss ich sagen das praktiziere ich mit meinem Hund schon seit Jahren so, Zu Hause bekommt mein Hund ganz selten was zu essen und wenn dann soll er es suchen( also ich verstecke es) Füttern tue ich nur bei meinen Spaziergängen so das der Hund beschäftigt ist und auch noch Freude daran hat sein Futter zu suchen. Spielzeug sucht sich mein Hund wenn er Lust dazu hat selbst im Wald. Ich habe es auch versucht mit Bälle , Wurfscheiben u.s.w. jedoch ist das nur ein Ersatz wenn man selber zu Träge ist dem Hund die Möglichkeit zu bieten seinem Natürlichen drang nach zu kommen, zu Buddeln u.s.w. natürlich kann ein Hund kein Glück empfinden wenn ich zum Gassi gehen immer an die selbe Stelle gehe. Das sollte schon dem Hund gerecht werden und wechseln, damit der Hund forschen kann, Uns geht es ja da nicht anders, wir fahren ja auch nicht wenn wir mal was sehen wollen immer an die gleiche Stelle. Mit der Haltung der Rute und wie Du schreibst “ Dein Hund sollte ein Stolzer, Selbstbewusster Hund sein mit erhobener Rute“ Da klemmt etwas, wer erzählt Dir denn das ein Selbstbewusster Hund die Rute immer Oben hat, gehe doch bitte einmal in ein Wildpark die ein Wolfs Rudel haben, dann schaue einmal welcher Wolf die Rute oben trägt. Du wirst erkennen das , das eine Seltenheit ist. Ich kann mit Stolz sagen, das meine Hündin die ich jetzt habe (Kala) Selbstbewusst und Stolz ist, Gut mit und ohne Leine zu führen ist und meine Kommandos beachtet. Aber das liegt nicht an Zwang oder Einschränkungen, sondern daran das ich das Wesen des Hundes achte, Ihn nicht in seine Freiheit einschränke , ein Artist aus Ihm machen möchte und an Vertrauen beiderseitig.

      l.G.Jürgen

    • Hans Jürgen Mantell sagt:

      Hund pendelt mit Wienerle / Wurst zwischen zwei Personen

      Ich habe das Video, grade erst sehen können 🙂
      Da denke ich auch so muss Erziehung sein *Gröhl* Ich hoffe das der Hund im Badezimmer bevor es die Wurst gibt auch noch Männchen macht, den sonst ist die Dressur nicht perfekt.

      l.G.Jürgen

  5. sabine enderer sagt:

    Hallo,

    auf Facebook wurde heute eine Petition gegen Frau Nowak und ihre Sendung im ZDF gestartet.
    Ich habe auf diesem Weg das erste mal von ihr gehört und gesehen und bin begeistert.
    Weder ich, noch andere Hundefreunde entdecken die angebliche Gewalt in der Sendung vom 13. 5. und hoffe, sie kann diesem Herrn aus Stuttgart, wenn nötig per Gesetz Einhalt gebieten.

    mfg
    Sabine Enderer

    • Sonja Epple sagt:

      Liebe Sabine,

      über den Verteiler Change.org kam eine Aufforderung für eine Petition an das zdf zur Absetzung der Sendungen von MMN, da angeblich ständiges Hemmen und Unterdrücken des Hundes an der Tagesordnung sind. Ich bin entsetzt, habe das auch geantwortet und mich sofort aus dem Verteiler nehmen lassen. Mit Kopie an das zdf und meine Freunde.
      Ich hoffe, dass viele Menschen sich nicht verunsichern lassen und selbst entscheiden welche Ansätze sie von Maja gut finden und annehmen können. Auch die Herrchen und Frauchen sind nicht perfekt, die Hunde sind angewiesen auf deren Einstellung. Sich für die Tipps für MMN zu interessieren ist auf jeden Fall nicht verkehrt!
      Schöne Grüße
      Sonja Epple

    • Christine Kutter sagt:

      Liebe Sabine, auch wir sind entsetzt über diese Petition! Wo diese angebliche Gewalt zu sehen ist, können wir nicht nachvollziehen. MMN sagt ja nicht, dass ihre Art mit den Hunden umzugehen, die einzige wahre Art und Weise ist. Jeder muss für seinen Hund und sich herausfinden, was funktioniert. Frau Nowak kann rein aus der zeitlichen Abfolge ihrer Ausbildung auch nichts von Cesar Millan abgeschaut haben – wie schon behauptet wurde! Seit wir unseren fast 12 Jahre alten Goldie, den wir vor 2 Jahren aus dem Tierheim geholt haben, nach der Methode von Cesar und MMN „erziehen“, klappt das täglich miteinander um ein vielfaches besser. Kein Hundetrainer hatte das bis dato geschafft. An der Leine zerren, mit Wasser spritzen, Flasche gefüllt mit Nägeln werfen und all das andere kuriose „Werkzeug“ der sogenannten Hundetrainer ist wohl gewaltfrei zu nennen. Wir lassen uns nicht beirren von diesen vielen negativen Meinungen, denn wir kommen jetzt mit unserem Schatz super klar. Wir werden weiterhin danach mit ihm „sprechen“.
      Mfg Christine Kutter

      • Inh Katrin Sticken sagt:

        Hallo!
        Habe jetzt einige Folgen von Maja Nowack gesehen und finde ihre Art und ihre Ansätze gut. Diese Petition habe ich auch gesehen – und war schockiert. Ich habe selber lange eigene Hunde, bin für gute Führung, positives Arbeiten, einen Hund artgerecht auslasten etc.
        Mit immer gutem Erfolg, zuletzt bei meiner ausgesetzten Yorki-Hündin, die schwerst krank, verwahrlost und traumatisiert ausgesetzt wurde. Vorher fast authistisch ist sie heute eine lustige, offene kleine Hündin. Sie ist fast taub, da ist nix mit rufen etc. Sie bleibt bei mir, weil ich ihr Sicherheit gebe und sie sich bei mir wohl fühlt. Ohne Leckerchen, die mag sie draussen nicht.
        So ähnlich stelle ich es mir bei den Hunden von Maja Nowack vor.
        Hundetrainer sämtlicher Verbindungen laufen Sturm, weil sie über Blick, Gesten droht etc.
        Warum erzählt mir gestern eine Frau mit einer 5 Monate alten Parson Jack Russel-Mix-Hündin, dass man ihr in einer einem Verband (Schäferhundverein) angeschlossenen Hundeschule dazu geraten hat, einen Schlüsselbund nach ihrem Hund zu werfen, wenn diese spielen will, während Frauchen einen Mittagsschlaf machen will? Zum Glück für den Hund hat Frauchen einen gesunden Menschenverstand – jetzt machen die beiden (erst mal) zusammen Pause. Und dann wird geübt, dass Hund entspannt wartet, bis die Mittagspause vorbei ist.
        Viele Vereine, Verbände und private Hundeschulen sollten erst mal vor der eigenen Tür kehren…..

    • Salomon sagt:

      na dann hat die Petition ja was Gutes

  6. Sonja Kubovcsik sagt:

    Liebe Maike,

    ein toller Beitrag! Schön, dass es auch einige gibt, die Majas einfache Form der Führung verstanden haben. Ich durfte sie letztes Wochenende in Hannover kennen lernen. Mein Feedback zum Seminar wurde eben veröffentlicht: http://www.dog-institut.de/referenzen.htm

    Als mobile Hundetrainerin in Kiel (Homepage folgt noch dieses Jahr) versuche ich nun, möglichst viele Hund-Mensch-Teams diese (in meinen Augen einzig sinnvolle) artgerechte Kommunikation zu vermitteln.

    Ein sonnige Wochenende und herzliche Grüße von Sonja

    P.S.: Vielleicht schaffen du, Susanne und ich ja mal ein Treffen? Susanne habe ich vor ca. 4 Jahren kennen gelernt, als ich auf der Suche nach einer geeigneten Tagesbetreuung für meinen Paule war!

  7. Robert Lock sagt:

    Hallo Maike,

    vielen Dank für diesen sehr gut geschriebenen und aufschlussreichen Bericht. Ich bin auf ihn gestoßen, als ich diese Petition hier gemailt bekommen habe:

    folgender Text steht dort dabei:

    „Als Beispiel möchte ich hier die Sendung vom 11.05.2013 nennen: Frau Nowak macht hier die ersten 10 Minuten lang nichts anderes, als zu strafen! Positive Strafe, negative Strafe, ganz leckerliefrei bedroht sie körpersprachlich und handgreiflich den Hund“

    Ich habe mir das angesehen und kann diese Petition nicht verstehen.

    Ich finde deinen Text super geschrieben und musste mehrmals herzlich lachen! Vor allem die Stelle:
    “ Die Anzahl der Hundemenschen ist Legion, die für einen Weg von 200 Metern 3 Stunden brauchen, weil sie sich mit ihrem Hund wie ein Brummkreisel hauptsächlich drehend um sich selbst bewegen. Und zieht deswegen der Hund weniger oder gar nicht an der Leine….?“

    Ich habe mich mit meinem ersten Hund gesehen wie ich genau diese gefühlten 3 Stunden für 200 Meter gebraucht habe.

    Mit meinem zweiten Hund habe ich nach Cesar Milans Vorgehen gearbeitet, was ja das gleiche ist wie bei Frau Nowak, und innerhalb 2 – 3 Wochen war sowohl der erste wie der zweite Hund so weit nicht mehr an der Leine zu ziehen. Wir sollten nicht gegen die Natur arbeiten!

    Bitte schreibe weiterhin so informativ und interessant.

    „Wir bekommen nicht den Hund den wir uns wünschen, sondern den der uns herrausfordert :)“

  8. Beagle sagt:

    Guten Tag,
    in Kürze bin ich in der Hundeflüsterin-Sendung zu sehen mit einem sehr sehr schwierigen Hund. Von Maja hab ich wenig gelernt aber ENTSCHEIDENDES !!!
    Ich pflege seit langer Zeit Laborbeagle mit den verschiedensten Verhaltensstörungen, schon ca. 30 Hunde. Sie sind bei mir 3-4 Monate, um den größten Stress zu überwinden und Grunderziehung zu lernen. Der im Film zu sehende Hund allerdings ist ein Jack Russel, den ich vom Tierschutz übernommen habe.
    Ich danke Ihnen für den wirklich schönen Artikel.
    Alle, die hier gegen Maja Nowak’s Methoden posten, hätte ich an meinen Hund niemals herangelassen!
    Ich bin informiert über alle derzeit angesagten Methoden (Rütter, Milan und wie sie alle heißen). Aber meine innere Stimme sagte mir schon immer, dass ich auf „hündisch“ kommunizieren muss. Das Resultat war meine langjährige Begleithündin, die an meiner Seite völlig angstfrei und gut erzogen durchs Leben ging.
    Die genannte Petition ist ein völliger Schmarrn !!! Und wenn dort noch mehr Dr. Titel drunter stünden, würde es die Sache auch nicht besser machen.
    Meinen schwierigen (von Menschen falsch behandelten) Hund jedenfalls habe ich mithilfe von Maja’s Hinweisen ruhig bekommen. Der Hund zeigt keinerlei Angst (die kenn ich von den Laborhunden sehr gut), ist jeden Tag zugewandter und absolut entspannt.
    Und dies noch : Ja, es sind die Halter, es sind immer die Halter !!! Das hören viele natürlich nicht gern, wenn es darum geht, das eigene Ego mal auszuschalten und sich gegenüber der Aufgabe einfach zurück zunehmen. Die Menschen wollen immerzu, dass der Hund sich ändert. In der Minute, in der sie sich selbst ändern, wird auch der Hund dies tun und ganz friedlich dabei sein und ohne Angst. Ich habe das vielfach erlebt und weiß genau, wovon ich spreche.
    Ich wünsche Allen, die das lesen, viel Freude, Liebe und Einfachheit mit ihren großen und kleinen Gefährten.

  9. ulli st. sagt:

    hallo,
    ich schaue mir viele tiersendungen an, lese viel darüber im netz. alles
    was man sieht, hört und liest, so ist jeder der meinung das richtige zu tun
    und die endgültige lösung oder das patentrezept gefunden zu haben. ich will hier nicht das urteil fällen was richtig oder falsch ist, aber falsch ist es etwas zu kritisieren oder zu verurteilen weil er/sie etwas anderes macht. ich habe die sendung von mmn gesehen und fand das was sie dort gezeigt,
    gesagt und demonstriert hat sehr beeindruckend und nachvollziehbar. genauso habe ich auch die sendungen mit mr gesehen und fand auch hier vieles nachvollziehbar. was ich nicht nachvollziehen kann ist, wenn die die vorher mr gefeiert haben, hier mmn verurteilen! sie soll vergleichsweise
    „brutal“ und „einschüchternd auf die hunde zugehen?! was hat denn dann bitteschön mr gemacht, wenn er mit wasserflaschen die hunde bespritzt
    und einschüchtert, oder irgendwelche rasselsachen zu ihnen wirft und sie
    dadurch einschüchtert. noch mal, will hier nicht urteilen über falsch oder
    richtig, sondern alle dazu bewegen nicht zu verurteilen ohne selber es einmal zu probieren oder vielleicht sogar zu kombinieren. alle sind verschieden, aber vor allem die, die die leine halten. mmn mach weiter!
    mfg ulli

  10. monika.atzler sagt:

    Ich finde die Petition gegen Fr. Nowak völlig daneben!
    Ihren Film kenne ich nun auch (durch die Petition) u. kann diese vorwurfsvollen Spitzfindigkeiten nicht wirklich…fassen…
    So isses halt, wenn jeder Hundehalter auch ein Hundetrainer sein will
    —ganz abgesehen davon, daß wir mal erkennen müssen: für den jeweiligen (zu trainierenden) Hund ist der „Trainer“ erstmal ein Fremder!

    Tschschsch – der Hund zuckt zusammen. Der Eine sagt nun: der Arme zeigt „Unterlegenheit “ – der Andere sagt: der Hund zeigt „Aufmerksamkeit“.
    In der Petition wurde nicht unterschieden zwischen ängstlichen, traumatisierten, agressiven,… Hunden; auch nicht wirklich darauf eingegangen ob man den Vierbeiner als Welpe (z.B. vom Züchter) hat oder ob es sich um einen Hund aus dem Tierschutz handelt (auch älter!) …und es gibt bestimmt nicht nur einen Weg der Erziehung!

    Gewalt muß man wohl erst spüren, bis man sie einordnen kann! – jedenfalls kann ich keine Gewalt im ZDF-Film entdecken.

    Liebe Deinen Hund und zeig ihm wo s lang geht
    mfG Mo

  11. Kirsten Greiß sagt:

    Hallo,

    ich bin über die Bücher und den Kontakt zu MMN in ein Seminar von ihr gekommen.
    Es war und ist für mich beeindruckend mit welcher Ruhe und Souveränität Maja mit ALLEN Hunden umgehen kann. Mich hat dieses Vorgehen tief beeindruckt und auch berührt. Aus meiner Sicht ist diese Art des Umgangs und der Führung genau artgerecht und entspricht dem, was Hunde brauchen.
    Ich habe selber eine eher unsichere Hündin, der ich jetzt mit diesem Weg Sicherheit gebe.
    Im ZDF-Film kann ich auch keine Gewalt entdecken. Ist es nicht wichtiger, genau die leute ausfindeig zu machen, die für Hunde wirklich gefährlich sind?? In unserer Region hier gibt es gerade in den letzten Wochen wirkich schlimme Vorfälle, die gegen Hunde gerichtet sind.

    Ich freue mich auf das Buch und hoffe auf ein weiteres Seminar hier im
    Norden.

    Liebe Grüße an alle Seminarteilnehmer vom März und an Maike und Heike und Susanne
    Kirsten und Leni

  12. Andrea sagt:

    I believe that Frau Nowak tries to copy Mr. Cesar Millan. Who is the The Dog Whisperer in America and has his show on American TV for many years. All she says and does has already been done and may I add „done so much better“ by Cesar Millan, the true „Dog Whisperer“.

    • Hermann sagt:

      Hi Andrea,

      No, I don’t think that she copied Cesar, they developed their methods individually at about the same time and could not have known of each other in the early years. Both lived with packs of dogs – Maja as a song artist in Russia and Cesar as a Mexican immigrant in the US – and came to the same conclusion by observation, namely that the owner must become the dominant pack leader to ease their dog’s stress. BTW, the Hundeteamschule uses the same approach, as many unknown and unnamed successful dogkeepers in the Amazones, in the Arctic and elsewhere in the world still do and did for many thousand years.

  13. Priska sagt:

    Hallo
    Die Hündinnen machen es bei der Erziehung ihrer Welpen genau gleich. Sie korrigieren und massregeln mit stupsen, knurren und leicht kneiffen.
    Sie haben auch keine Leckerlibeutel um ständig zu belohnen. Ich bin sehr dankbar für diese Sendereihe bei ZDF, da ich Leckerli nur was Tolles für den Menschen finde, da ihn der Hund in diesem Moment anschaut!!Übrigens ist schon Jan Fennell im Studium über das Verhalten von Wölfen zu einer ähnlichen Erziehungsmethode wie MN gekommen.
    Also zurück zur Natur und nicht alles Vermenschlichen, das ergibt ein Rudel, welches vom Menschen geführt wird und der Hund sich eines entspanntes Leben erfreuen kann.
    Grüsse Priska

  14. Beate sagt:

    Ich finde Maike Maja Nowak einfach nur fantastisch!!! Meine Hündin und ich entdecken uns gerade ganz neu; alles, was vorher nur „Glückssache“ war, wenn meine Hündin so reagierte, wie ich es wollte, gelingt jetzt wie von selbst. Das ist unglaublich. All das brüllen „Hier“ „Aus“ „Bleib“ hat nie wirklich was gebracht. Und jetzt „versteht“ sie mich ohne Worte. Es herrscht so eine Ruhe und Harmonie zwischen uns, seit ich das von MMN anwende – es ist einfach nur wunderschön. Endlich hat jemand durch jahrelange Beobachtung erkannt, wie man unter Hunden kommuniziert und das für „Mensch – Hund“ übersetzt. All diejenigen, die jetzt nichts Besseres zu tun haben, als schlecht über MMN zu reden, sind einfach nicht bereit, etwas Neues auszuprobieren – immer schön den alten Stiefel weiterfahren, damit sich ja nichts verändert!!!

  15. Astrid sagt:

    Ich habe bereits meinen 5. Hund und ich kann sagen so einen hatte ich noch nie, keiner meiner bisherigen Hunde hat so gejagt (damit komme ich klar) aber keiner vorher hat gebissen. Ich habe irgendwie immer intuitiv genau das getan, was ein Zusammenleben mit meinen Hunden angenehm machte und ich habe vorher keinen Trainer gebraucht und dann kam dieses kleine Wesen aus dem Tierschutz, aus Spanien und ich habe keinen wirklichen Weg gefunden. Wir haben zusammen mit einem sehr guten „normalen“ Hundetrainer gearbeitet und einige Erfolge erzielt, aber trotzdem stand ich in einigen Situationen da und meine Hündin machte was sie für richtig hielt. Die Bücher von MMN hatte ich mehrfach in der Hand bevor ich sie las, begeistert war und dann ihre Homepage angesehen habe. Ich wollte auch so ein Seminar! Ich habe vor MMN bereits einen Vortrag von Mirko Thomasini gehört, auch der FÜHRT nonverbal. Meine Freundin war ein wenig schneller als ich 😉 Sie war bereits bei MMN in Berlin und ist dann auch zur Trainerin ausgebildet worden, letztes Wochenende haben wir an einem Workshop teilgenommen, KEINE Gewalt, ab Einschränkungen, klar mein Mädchen war schon ein wenig irritiert, aber es waren so kleine Dinge und sie blieb auf ihrer Decke, die anderen Hunde interessierten sie, aber sie musste sie nicht „fertigmachen“ ich konnte mich ganz entspannt von ihr fortbewegen und klar hat es einen Moment gedauert, aber dann lag sie und schlief und kein Hund der nicht entspannt ist schläft! Ich bin begeistert von dieser Art der Hundeführung! Wenn MR Hund und Besitzer helfen kann, sehr schön, wenn Sabine Winkler (die auch sehr gegen MMN ist) mit ihrem Clickertraining erfolgreich ist, super! Ich komme mit der Art des Umgangs wie MMN es macht, sehr gut zurecht, ich muss nicht hinter meinem Hund herschreien, an der Leine reißen, alles ist sehr ruhig und sanft. Ich freue mich diese Art kennen gelernt zu haben.

    • Beate sagt:

      Ich bin kein Freund von Clickertraining. Das ist nichts anderes als ein Tier darauf zu konditionieren, sich so zu verhalten, daß es sich möglichst angepasst in das Leben der Halter einfügt. Da kann ich mir auch einen Roboter anschaffen. Konditionierung hat nichts mit artgerechter Führung zu tun. Das ist für mich eine Form der Gewalt, weil sie das Tier dazu zwingt, immer wieder gleich zu reagieren und das auch, wenn gar keine Notwendikeit besteht.
      Erfolge gibt es damit sicher, wie ja auch die diversen Delfin- und Orcashows zeigen, aber artgerecht ist das sicher nicht.
      Manchmal bestenfalls besser, als gar keine Hilfe.

  16. vivi sagt:

    Hi alle zusammen
    ich weiß wirklich nicht was diese ganze Diskussionen sollen ich meine Maja ist eine gute Hundetrainerin und jeder hat halt seine eigene Ansicht. Wenn man so eine Sendung absetzen möchte dann sollte man erst einmal die Sendungen auf RTL,….. absetzen denn da läuft viel schlimmeres. Auch das Argument das viele Sagen sonst sagen keine Hundetrainer was Maja sagt das stimmt auch nicht denn z.B. auch eine Perdita Lübbe,…. sagen teilweise das gleiche. Und wenn es manchen nicht passt was sie macht dann sollen sie es sich einfach nicht anschauen denn für alle die erkannt haben das Maja eine richtig gute Trainerin ist für alles die ist es einfach nur der Horror wenn es abgesetzt wird!!!!!!!!!!!!! Vergesst niemals das der Mensch nur ein teil auf der Erde ist und das die Hunde auch dazu gehören und das Maja genau erkannt hat wie wir zusammen mit ihnen Leben können.
    Mit hoffenden grüßen das Maja nicht Abgesetzt wird Vivi

  17. Andrea Lüthi sagt:

    durch facebook(petition, aufuf zur absetzung der sendung im zdf) wurde ich auf maja nowak aufmerksam gemacht HERZLICHEN DANK… ich habe ihre bücher gelesen und habe mir videos angeschaut. ich bin total fasziniert von ihr und ihrem umgang mit den hunden. schade gibt es das dog-institut nicht auch in der schweiz. ich freue mich auf ihr nächstes buch, ihre art zu schreiben und erzählen ist toll und ich hoffe dass wir noch viel von ihr hören und sehen werden.

  18. Wilfried Schmidt sagt:

    Hallo an alle die ihrem Hund auch sein Leben so gestalden wollen das er dies Stressfrei geniesen kann.
    Vor zwei Jahren habe ich mir einen Riesenschnauzer geholt 14 Wochen alt habe mich umgeschaut damit man mir etwas zeigen kann um diesen in den Griff zu kriegen, habe bei verschiedenen Hundeschulen und anderen möglichen Leuten die davon etwas verstehen schlau gemacht, habe eine gefunden hier bei mir im Ort, habe gute Tipps bekommen und es wird jeden Tag besser. Von den meissten die eine Schule betreiben sehen nur die Euros die sie damit machen können. Ich hatte mich auch per mail beim Rütter gemeldet, bin dann an einen Stützpunkt hier im Ort verwiesen worden und in der Regel sind es Frauen die das da machen.
    Habe meinen Hund und sein verhalten beschrieben und dann auf einmal bestand kein Interresse diesen noch kennenzulernen. Wenn man etwas in der, mit der Gruppe macht ist es etwas billiger mir wollte man gleich mal einen Hausbesuch vorschlagen das ist dann etwas teurer.
    Fazit es hat ziemlich lange gedauert bis ich halt die richtige Schule gefunden habe.
    Die ganze Kritik die hier manche von sich geben, ist unter aller Sau geht ja schon unter die Gürtellinie, das hat nichts mehr damit zu tun etwas zu sagen nur um sich wichtig zu machen weil es ihnen nicht gelingt in so kurzer Zeit Erfolg zu haben. Ich hoffe das die Frau Nowak bald jeden Tag eine Stunde Sendezeit bekommt.
    Die meissten ärgen sich nur weil sie viele Euros Investiert haben ohne Erfolg zu haben.

    Mit freundlichen Grüssen an alle Hunde Kenner.

    • Peter R. sagt:

      Hallo Herr Schmidt,

      ich lese gerade ganz interessiert diesen Blog u.a. weil ich die Methoden von MMN sehr gut finde.

      Haben seit Mitte November auch ein Riesenschnauzermädchen, die jetzt 5,5 Monate alt ist und uns doch an unsere Grenzen führt. Würde mich gerne mal mit Ihnen austauschen um mit dem Hund den „richtigen“ Weg zu finden.

      MfG

      Peter R.

  19. Lilly Enz sagt:

    Hallo zusammen
    Cesar Millan und Maya Novak senden uns eine einfache Message:“ Führt Euer Rudel mit ruhiger aber bestimmter Energie. Kommuniziert nicht ein ewiges BlaBla, spricht mit Augenkontakt und Körpersprache.“ Es ist so einfach, dass es fast magisch erscheint, jetzt kommt das grosse Aber, ich muss an MIR arbeiten. Wer will das hören? Der Hund ist „agressiv“, dazu kommt die schlechte Vergangenheit etc. aber ICH bin aufgeregt, wütent, nervös und habe doch gar keine Zeit und der Hund macht nicht was ich will. Es gibt doch so viele Hilfsmittel und Hundeschulen wollen auch überleben. Nichts gegen Hundeschulen, da kann man tolle Dinge lernen. Ich habe mir die Zeit genommen, habe an mir gearbeitet. Ich muss dazu noch sagen, dass ich in der glücklichen Lage bin, öfters ein grösseres Rudel zu führen, Hundesitting, und deshalb durch Beobachtung viel dazu gelernt habe. Übrigens nicht nur die Bindung zum Hund wird toll, auch dein Ganzes Umfeld kommt in den Genuss deiner inneren Balance. Ich bin überzeugt richtig mit meinen Lieblingen zu kommunizieren, wir verstehen uns. DANKE Cesar, Maya und allen die uns helfen, unsere Tierwelt besser zu verstehen.
    Diese Petition ist für den Papierkorb.
    Grüsse Lilly

  20. Angelika sagt:

    Mir war lange nicht mehr so peinlich, wie die Tatsache, dass ich die Petition gegen Frau Nowak unterschrieben habe…ich bekam den Link über eine gute Bekannte, deren Meinung ich vertraut habe, ohne die Methoden von MMN überhaupt zu kennen oder je von ihr gehört zu haben.
    Durch einen reinen Zufall bin ich dann zu dem Buch „Die mit Hunden tanzt“ gekommen und fand die Methode fantastisch. Es hat noch eine ganze Weile gedauert, bis mir aufgegangen ist, dass es sich dabei um die selbe Frau handelte, gegen deren Sendung ich eine Petition unterschrieben hatte.
    Zu meiner Ehrenrettung kann ich nur vorbringen, dass ich das in der „Gegenpetition“ richtig gestellt habe:)
    Ich habe übrigens einen Herdenschutzhund aus dem Auslandstierschutz und der hat mich vom ersten Tag an nach MMN´s Methode erzogen. Echt!

  21. Jeanne Fischer sagt:

    Hallo allerseits,
    ich muss mal laut aufseufzen und meiner Erleichterung Ausdruck verleihen, dass es doch so viele Hundemenschen gibt, die diese unsäglich verunglimpfende und sachlich falsche Petition ebenso entsetzt wie mich. Ich habe hier wunderbare Beiträge gelesen, die sich ernsthaft mit Maja Nowaks „Methode“ (die keine ist) auseinandersetzen. Und das gebührt ihr auch. Ich war mit meinem Hund selbst bei ihr, 2009, da war sie noch völlig unbekannt, jedenfalls medial unbekannt- und ich finde es unglaublich, dass man so angefeindet wird, sobald man -womöglich noch als Frau- ein breiteres Publikum via das Medium Fernsehen erreicht.
    Ich möchte hier meinen Beitrag einfügen, den ich gestern im KsG- Forum schrieb, auf das ich zufällig stieß, als ich von der Petition las. Dort stehen wirklich herabsetzende (neiderfüllte, meine ich) Beiträge, die mich sehr entsetzt haben. Ich habe dort einen Link zu diesem Forum hier hinterlassen, das meiner Meinung nach aus Foristen besteht, die diskutieren und nicht diskreditieren. Danke an Maja Nowak für ihre augenöffnenden Hilfestellungen. Mein Peppino und ich haben wunderbar zusammengefunden dank ihrer Hilfe.
    „Hallo,
    also ich möchte mich mal zu der Petition gegen Maja Nowak äußern. Ich muss sagen, ich bin entsetzt, was ihr -angefangen von dem Mirko Höch, der die Petition eröffnet hat, an -ja, man kann es schon Hass nennen- entgegenschlägt, und Spott über angebliche Romantisierung eines russischen Dorfes und ein Cesar Milan- Nachfolger zu sein oder sein zu wollen. Alles völliger Quatsch. Ich habe 2009 Maja Nowak für meinen Hund gebucht und zehre bis heute von ihren Hilfestellungen. Und um eines klarzustellen: Mirko Höch hat die Sendung offensichtlich nicht wirklich angesehen, zumindest wäre ihm als Hundekenner, als der er sich ausgibt, aufgefallen, dass Marcy sehr schnell (d.h. innerhalb 8 Minuten der Sendung) zu Maja Nowak Vertrauen gefasst hat. Die Ohren liegen nicht mehr an und sie schaut aufmerksam in die Situation- das wäre bei einer erfolgten „Traumatisierung“ in die Hilflosigkeit ganz anders. Von Gewalt bei Maja Nowak zu reden, ist einfach nur absurd und komplett falsch verstandener Unsinn und Verunglimpfung. Ich habe- nebenbei bemerkt- nach den ersten 10 Minuten, die ich Cesar Milan zum ersten Mal gesehen habe, abgeschaltet, weil der dem behandelten Hund noch nicht mal das Stachelhalsband abnahm, ja, es noch nicht mal zu bemerken schien!
    Maja Nowak hat eine sehr lange Erfahrung mit Hundearbeit und ihre Art und Weise, sich „am Hund zu orientieren“ ist für uns Menschen nicht ganz einfach- aber immer, wenn ich ihre „Methode“ (die ja keine ist, wie sie sagt) in der Kommunikation mit meinem Hund anwende- die hier fälschlicherweise als „Gewalt“ verunglimpft wird, also den „Warnton“ „Schschschscht“ anwende, reagiert mein Hund augenblicklich aufmerksam und direkt. Ganz anders, als wenn ich „Aus“ und „Pfui“ brülle. Natürlich habe ich mich auch gefragt, warum ich so gar kein Leckerchen zu geben habe als Belohnung. Aber für sie ist das Konditionierung, also – wie sie es erklärt- so, als ob ich dem Hund etwas in einer Fremdsprache beibringe. Die er zwar lernt, weil Hunde sehr lange mit dem Menschen zusammenleben und gelernt haben, „es ihm Recht zu machen“- etwas, das im Augenblick einer -für den Hund empfundenen – Gefahr für sein Leben direkt vergessen ist (und er z.B. über die Straße rennt aus Angst vor einem Hund). Gibt man aber das Warngeräusch, verhält man sich wie sein Rudel, wie das Alphatier: warnend erklärt man gleichzeitig die Lage im Griff zu haben, und der Hund bleibt hinter einem und lässt seinen Menschen alles regeln. Ein „schschscht!“ genügt also. Nun sage mir mal jemand, was das mit Gewalt zu tun haben soll. Der besagte Mirko Höch hat sich das Ende der Übung meines Erachtens nicht angesehen. Und ja, der Hund ist vielleicht weiter zu vergeben- aber vielleicht war die junge Besitzerin einfach überfordert mit der Aufgabe! Ehrlich gesagt, kann ich das sogar nachvollziehen, Maike Maja Nowaks „Methode“ zu erlernen, ist nämlich keine so einfache Aufgabe für den Menschen. Weil wir viel zu sehr daran gewöhnt sind (immer mit unseren Hunden) zu quatschen. Und weil wir hier die „Hundesprache“ erlernen müssen.
    Daumen hoch für Maike Maja Nowak! „

    • Beate sagt:

      Ich glaube nicht, das diese Art der Kommunikation so einzigartig ist und nur Maja oder Cesar das können. Ich persönlich habe so schon vor über 30 Jahren mit meinen und vielen anderen Hunden aus dem Tierschutz genauso kommuniziert und genau wie bei Maja oder Cesar waren es die Hunde, die es mir beigebracht haben. Ein leises Zischen, ein kurzes Fußscharen, ein intensiver Blick ist alles viel wirkungsvoller als lautes Geschrei.
      Was aber nach all den Jahren auch für mich einen neuen Blick auf die Dinge gebracht hat, ist die Erkenntnis, das Hunde offensichtlich von Geburt an gewisse Rudelkompetenzen haben, die über das was man vielleicht sonst als unterschiedliche Charakteren bezeichnen würde weit hinaus geht. Das erklärt sehr gut, weshalb manche Hunde einfach nicht miteinander können auch wenn sie sich noch so lange kennen. Das hat dann nichts mit persönlicher Abneigung oder Agression zu tun, sondern es passt einfach nicht.
      Das bewahrt in Zukunft vielleicht viele Hundehalter davor Hunde auf Teufel komm raus zu vergesellschaften nur weil Mensch das so will.
      Und vielleicht führt das auch in den Tierheimen zu einem Umdenken,
      daß es manchmal doch besser ist einen Hund „umzutauschen“.
      Wäre mir früher so auch nicht in den Sinn gekommen.
      Wenns nicht mit dem ersten Versuch klappt, gibt es meistens auch keinen Zweiten, es sei den in einem anderen Tierheim. Das endet dann bei vielen bei einem Züchter oder schlimmstenfalls bei einem Vermehrer oder Kofferraumhund.

  22. Bulli-Halter sagt:

    Hallo zusammen,

    Ich habe mir gerade so einige Kommentare über alle möglichen Hundetrainer durchgelesen, die es zur Zeit im Fernsehen gibt. Meine Meinung: Sicher hat jeder an jedem irgend etwas, was ihm nicht gefält. Und Gewalt anzuwenden, käme auch auf keinen Fall für mich in Frage. Aber wenn z.B. dieses Zischen (laut MMN „knurren“)
    Gewalt ist, dann haben wir aber ziemlich viele „gewalttätige“ Hunde. Sorry, so einen Quatsch wollte ich hier eigentlich nicht ablassen… Und wenn jemand der Meinung ist, dass das „In den Weg stellen“ o.ä. Gewalt ist, möchte ich gerne mal wissen, wie er z.B. mit einem dominanteren Hund umgeht ( bin für Tipps jederzeit offen). Und wenn HIER
    schon von „Gewalt“ gesprochen wird, hat hier irgendjemand schon mal gesehen, wie es hierzulande auf vielen der sogenannten „Gebrauchshunde-Plätzen“ so abgeht?

    Grüße Bulli-Halter

  23. Lisa sagt:

    Hallo zusammen

    Ich verstehe überhaupt nicht, was an dieser Methode so falsch sein soll. Ich habe ganze 10Jahre an meinem Hund gefühlte 100 verschiedene Dinge ausprobiert damit er z.B. Fuß läuft, keinem anderen Hund hinterher bellt und rennt, keine Katzen jagt…
    Keine Wurst dieser Welt hat mir dabei geholfen aus meinem Hund einen ruhigen gehorsamen Hund zu machen. Selbst mit Tipps und Tricks vom M. Rütter und andere Hundtrainer, 0 Change.
    Ganze zwei Tage habe ich die Methode von M. Nowak umgesetzt und ich hatte einen Hund, der hinter bzw. neben mir geht, der sein Fressen in Ruhe frisst, der nicht mehr aufgeregt ist wenn es zum Gassi gehen los geht, der während der Autofahrt nicht mehr unruhig jammert und bellt…
    Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, das es meinem Hund 100% besser geht als noch vor ein paar Monaten.
    Warum gibt es denn so viele verschiedene Trainingsmethoden? Die Methode von C. Millan und M. Nowak ist bisher die einzige, die ich kenne, die bei jedem Hund funktioniert!
    Zudem müssen die Menschen die M. Nowaks Methode als Tierquälerei kritisieren, sich erst einmal fragen, ob es keine Quälerei für den Hund ist, wenn er ständig unter Stress steht, wenn man ihn mit Wasser bespritzt, wenn man ihm ein Anti-Bell-Halsband umlegt, wenn man ihm eine Wurfkette vor die Füße wirft, Stachelhalsbänder usw….
    Wir müssen die Sprache der Hunde lernen und nicht umgekehrt!
    Danke Maja

    Grüße Lisa

  24. Katta sagt:

    Hallo, Ihr alle gemeinsam 🙂

    Ich bin ein hundert Prozent bekennender MAIKE MAJA NOWAK FAN :)))
    In Worte kann ich meine freudigen, mit Liebe & Dankbarkeit gefüllten Gefühle kaum beschreiben..
    Umso mehr freue ich mich über diese Seite!
    Mein größter Wunsch ist es, Maike Maja Nowak einmal persönlich kennenlernen & erleben zu dürfen! Von Ihr können wir alle viel lernen, dann würde diese Welt sich bestimmt auch um einiges harmonischer drehen :o)

    „Andere machen Yoga oder meditieren. Ich habe Hunde :)“ M.M.Nowak
    Diese Ansicht teile ich aus tiefstem Herzen mit Ihr.

    Danke an Wanja & die vielen anderen Hunde, die das Leben von Ihr so positiv bereichert haben und danke, das alle die Ihr einfach vertrauen, daran teilhaben & mit aus diesem wertvollem Wissen schöpfen dürfen.

    Wärmende & sonnige Grüße sendet
    Katta 🙂

  25. Carmen sagt:

    Hallo alle zusammen,
    ich denke, das größte Problem an der Sache ist, wenn Menschen mit Tieren zusammenleben und die Tiere vermenschlichen wollen. Ich kann mich noch gut an mein allererstes Pferd errinnern. Er war 9 Jahre alt und ich hatte keine Ahnung was auf mich zu kam; und eins könnt ihr mir glauben es ist ein Unterschied ob ich 500kg an der Leine habe oder 20kg bzw. 50 kg. Ich stopfte ihm auch schön die Leckerchen rein und zog am Strick, bis ich natürlich ganz schnell feststellen musste, dass es sehr gefährlich wurde. Was ich damit sagen will ist, dass selbst wenn die Tiere es versuchen würden so zu denken wie wir, sie dennoch immer instinktgesteuert sind.
    Deswegen finde ich es sehr sehr gut, wie MN mit den Tieren umgeht. Und außerdem gibt es keinen perfekten MENSCHEN, die alles richtig machen.

    Liebe Grüße
    Carmen

  26. Marion sagt:

    Ich bin begeistert von ihren Methoden. Ich habe zwei Jahre mit verschiedenen Methoden versucht meinem Hund ein entspanntes gehen an der Leine beizubringen. Immer zog er, jetzt mit ihrer Methode gelang es mir auf Anhieb. Ohne Gewalt ohne ziehen oder rucken an der Leine, einfach nur mal in den Weg stellen.

    Wer sagt, dies sei schon Gewalt sollte mal andere Hunde beobachten, ich habe zwei Hunde und die Kleine macht es genauso beim Großen wenn sie etwas will. Schade das mir die Maja und ihre Bücher nicht früher begegnet sind. Gerne würde ich bei ihr ein Seminar besuchen.

    Ich bin ein Fan von ihr geworden.
    Liebe Grüße,
    Marion

  27. Annie sagt:

    Was ich absolut nicht nachvollziehen kann ist wie MMN sich ihre „Methode“ von Cesar Millan abgeschaut haben soll. Cesar Millan geht extrem grob mit den Hunden um (allein sein Arsenal an Würgehalsbändern, Stachelhalsbädern, Stromhalsbändern, …) und scheint von Hunde-Körpersprache keine Ahnung zu haben. Für mich ein absolut grässlicher Hundetrainer. MMNs Weg ist nicht grundsätzlich „gewaltfrei“, aber das ist die normale Kommunikation von Hunden untereinander auch nicht. Und es ist ein großer Unterschied ob ich meinem Hund mit zwei Fingern einen Stups gebe, oder ihn (siehe Cesar Millan) am Kettenwürgehalsband hochhebe bis er „sich beruhigt hat“ und „meine Führung anerkennt“.
    Ich finde MMNs Weg sehr interessant und nachvollziehbar, und vor allem mag ich ihre sehr ruhige, sehr klare Art und ihre Beobachtungsgabe total gerne.

    • Christine sagt:

      Hallo Annie
      auch ich bin von MMN total begeistert und habe kaum Worte, wie gut ihre Art tut, mit Hunden umzugehen. Eines möchte ich dir aber schreiben. Genauso gründlich, wie du wahrscheinlich MMN angesehen hast, solltest du auch Cesar Milan anschauen. Er hat selbst kein Arsenal an Würgehalsbändern etc. Die sind von den jeweiligen Besitzern, CM nimmt sie – leider – nicht ab. Das stimmt. Das ist aber das einzige, was ich ihm vorwerfen kann. Wenn man alle Folgen – über 100 – mehrmals angeschaut hat, dann hat CM so viele Facetten, dass man ihn unmöglich als grob geschweige denn grässlich bezeichnen kann. Schau mal eine Folge, in der er traumatisierte, ängstliche Hunde resozialisiert. Äusserst behutsam und einfühlsam, aber auch konsequent. Die Hunde lieben ihn und wirken befreit, nachdem sie in seinem Zentrum waren. Auch sollte man bedenken, dass bei CM die schlimmsten aller Agressionsfälle bei starken Rassen landen. Da ganz ohne Gewalt auszukommen, dürfte schwierig sein.

      • Beate sagt:

        Ergänzend dazu möchte ich noch anmerken, wenn CM einen HUnd mit der Leine „hochhält“ tut er dieses nicht um ihn zu würgen um ihn zu unterwerfen, sondern er versucht damit lediglich zu verhindern gebissen zu werden.
        Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, einem Hund der aus welchen Gründen auch immer an der Leine versucht einen zu beissen, kann man nicht gut zureden, den muß man sich irgendwie vom Leib halten oder wenn möglich am Hals packen, sonst endet das sehr übel.
        Bei großen Hunden ist auch das sehr gefährlich und CM wird auch öfter in solchen Situationen gebissen. Dabei ruhig zu bleiben ist die Kunst. UNd hinterher keinen Groll und keine Angst zu haben eine echte Herrausforderung.
        Geht mit solch einem Hund mal in eine Hundeschule, entweder schickt man euch gleich weg oder irgendjemand fühlt sich berufen diesem Hund zu zeigen wer der Chef ist. Das endet meistens nicht sehr schön
        Dann doch tausendmal lieber CM, der es schafft, daß auch solche Hunde völlig entspannt liegenbleinen, wenn er es denn schafft sie in Seitenlage zu bringen und das ganz ohne Festhalten.
        Das ist mentale Stärke und keine Gewalt.
        Weil das kaum einer kann oder sich traut, werden viele solche Hunde
        eingeschläfert

  28. DER BUTZE sagt:

    Ein dummer Bauer, hatte meiner Mutter mal gesagt nach dem sie sich einen Schäferhund Welpen gekauft hatte
    :
    Dem mußt du eine mit der Leine überziehen, bis er spurt.
    Solche Kommentare können nur 4. klässler und geisteskranke von sich geben, der Hund meiner Mutter war dann ängstlich, und hat trotzdem gemacht was er wollte
    .bei mir war er anders.ich konnte ihn sogar ohne Leine mit mir führen
    .Nach dem meine Mutter 3 tage rücken hatte, und mit dem Hund nicht klar kam hat, sie ihn zum Züchter zurück gebracht.und noch dreisterweise sich das Geld wieder geben lassen
    .Ich war stinke sauer, weil ich eigentlich nur wegen dem Hund zu ihr gefahren bin.
    (Habe nicht son gutes Verhältnis zu meiner mutter.weil sie weder mit Tieren noch mit Menschen kann
    .
    Verständliche Gesten, und nicht tot quatschen
    .Und Wenn dann alles gut läuft, kann man dem Hund immer noch sein Herz aus schütten.
    Wovon der Hund, nichts, aber auch gar nichts versteht, oder hat!
    Maja Novak, Martin Rütter und Cesar Millan machen das super, ich habs aus probiert, und wenn Mann kein coleriker ist klappt das ganz gut.
    Weiter so ihr drei.
    mfg
    Butze

  29. Ilona sagt:

    Hallo,
    danke für diesen tollen Bericht! Ich bin ganz durch Zufall durch eine Sendung im ZDF auf Maja Nowak aufmerksam geworden. Ich bin ein großer Fan von allen Hundesendungen und versuchte bislang immer, für mich und meinen Hund das rauszupicken, was ich als wichtig und auch als erfolgsversprechend empfand. Ein paar Dinge gelangen dann auch, viele aber eher nicht. Die Methoden von Maja Nowak aber kann ich tatsächlich mit Erfolg in die Praxis umsetzen. Ich muss dazu sagen, dass wir einen 1,5 jährigen kastrierten Australian Shepherd Rüden haben, der absolut kein einfacher Vertreter seiner Rasse ist. Natürlich ist er – ganz seiner Rasse entsprechend – sehr lebhaft, aber das ist gar nicht das Problem: Sein/unser Problem ist eher sein heftiger Sturkopf und seine Unsicherheit gegenüber ihm frontal entgegenkommenden Personen ohne Hund (bei Personen mit Hund interessiert er sich nur für den Hund). Er fixiert diese Personen schon 100m vorher extremst, sogar im geduckten Schleichgang, und würde sie beim Aufeinandertreffen heftig durch Anspringen, Kneifen in die Kleidung oder Hände und evtl. auch durch Abschnappen in die Luft massregeln. Das Ganze fing im Alter von ca. 7 Monaten an und ich bin bis heute verzweifelt am Überlegen, was der Auslöser war. Meiner Meinung nach haben wir ihn gut mit Menschen sozialisiert, aber irgendwann muss irgendetwas fürchterlich schief gegangen sein. Da wir schon damals in der Hundeschule waren, haben wir unsere Trainerin natürlich um Hilfe gebeten. Sie kam zu einer Beobachtung zu uns und schätzt ihn als eher unsicheren Hund ein, der durch sein Verhalten versucht, in seiner Unsicherheit die Kontrolle zu behalten und der zudem die Charaktereigenschaft „Angriff ist die beste Verteidigung“ hat. Leider hat er es damals zu Anfang auch einmal geschafft zuzubeissen. Um das Fixieren schon am Anfang zu unterbrechen, führten wir das Klickern mit Leckerlibelohnung ein – Motto: einen Menschen sehen schmeckt gut. Geholfen hat es nur dahingehend, dass ich ihn für einen Moment aus dem Fixieren herausbekam, er aber nach dem Naschen des Leckerli gleich wieder damit weitermachte. Na ja, vor dem Klickern bekam ich ihn allerdings gar nicht aus dem Fixieren heraus, dass muss ich fairerweise auch sagen. Jetzt arbeite ich mit ihm nur noch mit körperlicher Presenz, mit Scht-Lauten und einfachen Handbewegungen. Es ist einfach toll zu sehen, wie es langsam aber sicher hilft. Er vertraut mir immer mehr, dass ich die Situation schon regeln werden und geht mittlerweile an lockerer Leine an den Personen vorbei. Ohne Leine aber traue ich mich noch nicht, dafür sind wir noch zu kurz dabei und ich habe noch zu sehr den einen Beissvorfall vor Augen. Ich danke Maja Nowak, aber auch unserer Trainerin jedenfalls von ganzem Herzen und werde am Ball bleiben. LG an alle Hundebesitzer und traut Euch ruhig, vom Althergebrachten etwas Abstand zu nehmen.

  30. troll sagt:

    Hallo Maja Freunde,
    ich bekenne mich gerne als Freundin dieser Art der Komunikation.
    Ich hatte das Vergnügen einer Hündin bei der Aufzucht ihrer Welpen
    zuzusehen und sie in den 8-9 Wochen zu begleiten und habe da mehr gelernt als jeh in einer Hundeschule. Es gab als Hilfe noch eine ausgewachsene 2. Hündin im Rudel. Ich habe gesehen wie sorgsam die Beiden mit den Kleinen umgingen und ich habe auch erlebt wie harsch die Mutter ihre Ruhepausen eingfordert hat. Der Umgang unter Hunden ist deutlich klarer strukturiert als das zwischen Mensch und Hund die Regel ist – und das liegt nicht am Hund. Antiautoritär war gestern und hat sich nicht durgesetzt – Hunde haben es noch nicht mal versucht.
    Ich habe auch erlebt wie entspannt Hunde werden wenn ihre Menschen verstehn lernen, welche Aufgab en sie selbst haben. Nicht jeder Mensch will sich von seinem Vierbeiner gängel lassen. Ist auch nicht ganz ungefährlich. Die Truppe um unseren Stuttgarter Streiter sollt lernen nicht menschlich emotional sondern hundisch strukturiert zu sein.

    So long
    Troll

  31. Anja sagt:

    Hallo,

    ich fasse es nicht!!! Eine Petition GEGEN Maja Nowak???
    Ja ist die Menschheit denn noch zu retten?
    Diese Mischung aus Neid und Missgunst macht mich total krank!
    Ich bin durch eine Freundin auf MMN aufmerksam geworden, habe sofort alle Bücher verschlungen und mir die Serien so oft anfgesehen, bis ich die Methoden souverän auf unsere inzwischen 18 Monate alte Schäfer-Mix Hündin anwenden konnte. Vor einem halben Jahr haben wir sie aus dem Tierschutz zu uns genommen und sie ist unser erster Hund.
    Eine Freundin von mir ist Hundetrainerin und hat ihre Ausbildung bei Martin Rütters gemacht. Wir erhielten durch sie eine tolle Einführung, sodass wir nicht gleich alles falsch gemacht haben; das war gut und wichtig! Im Alltag waren ihre Tipps allerdings oft schwer umzusetzen, bzw. erfolglos… “ Schau, dass sie hinter dir bleibt, wenn du an die Tür gehst…“ Wie ich das bitte bewerkstelligen soll, wenn unser Hütehund die Tür mit ihrem Augapfel verwechselt, dazu bekam ich wenig nützliche Tipps. Nur damit hier keine Missverständnise auftreten, einiges ist gut und passt zu uns und unserem Hund und ich bin nach wie vor sehr froh, dass ich meine Freundin zur Seite habe!
    Die Methoden von MMN haben quasi sofort Wirkung gezeigt und sind schlüssig, vor allem da man sofort ein Erfolgserlebnis hat. Unsere Hündin reagiert gut darauf. Sie ist noch jung und hat lange auf der Straße und dann im Tierheim gelebt und wir können keine Wunder erwarten, aber wir haben einen „Fahrplan“. An manchen Tagen klappt alles traumhaft, an anderen eher weniger…
    Das Hauptproblem ist, dass man als Mensch viel lernen muss und das schmeckt einigen natürlich nicht! Zum Beispiel ruhig zu bleiben, was tatsächlich besonders den Chlolerikern schwerfällt. Wären wir nicht ständig so unbeherrscht, wären wir bestimmt schon viel, viel weiter.
    Mein Traum ist nach wie vor, einmal ein Seminar bei MMN zu absolvieren. Die 700 km sind dabei das kleinere Hindernis; das größere, dass die nächst Zeit (1 Jahr+…) wohl kein Termin zu haben ist.

    Bei der Diskussion um das Thema „Gewaltfrei“ kommt mir wirklich die Galle hoch! Was hat anstarren, bzw. sich in den Weg stellen oder sich beißen zu lassen mit Gewalt zu tun??? Es fällt dem Choleriker schwer, ruhig zu bleiben… 😉
    In unserer hundeschule wurde unserer Hündin ein „Tabu“ beigebracht, indem sie mit Wasser im Gesicht bespritzt wurde. 4 Tage lang war sie völlig verängstigt und verstört, die Hundetrainerin hat sie die ersten 3 Begegnungen gemieden und der Schwanz eingeklemmt. In der MItte funktionierte das Ganze. Sinn der Übung war, dass sie im Wald nicht alles aufnimmt, inzwischen ist ihr völlig Schnuppe, ob wir „Lass“ rufen oder nicht. Ich will meinem Hund KEINE GEWALT meht antun! Ich bespritze sie nicht noch einmal mit Wasser!! Ich bremse sie lieber mit einem „SCHT“..
    Schnell hat sie gelernt, dass Dinge nicht erwünscht, bzw. verboten sind, wenn sie mit einem „SCHT“ belegt sind. (Zumal es sich bei unserer Hündin um ein SEHR verfressenes Exemplar handelt).

    Ich unterschreibe jetzt sofort die Gegen-Petition und hoffe, dass sich einige Leute mal besinnen und ihre eigenen Methoden reflektieren.

    Viel Erfolg!

    • maike sagt:

      Liebe Anja, danke für deinen Bericht:-) Die Petition läuft und läuft und läuft leider, weil der Initiator sie einfach nicht abschaltet. Aber die ZDF-Serie auch- die zweite Staffel ist schon fast wieder durch. Du kannst sie in der Mediathek des ZDF finden. Die Petition beruhte auf Neid und Missgunst anderer organisierter Hundeschulen…Majas Methode stellt ein lukratives Geschäftsmodell in Frage, es geht um viel Geld.
      Marcy, der Hund, um den es in der Petition geht, lebt inzwischen dauerhaft bei Isabell und hat sogar noch einen Hundekumpel dazubekommen. Sie ist ein normaler Hund geworden, mit Hundekontakt, Spaß und Action.
      Viele Grüße von Maike B.

  32. Tatjana sagt:

    Hallo Alle,
    Maja Nowack war für mich eine richtige Entdeckung. Ich habe nach den ersten Seiten ihres 1. Buches bedauert, dass ich nicht schon früher ihre „Bekanntschaft“ machen konnte. Mein erster Hund Willi war offensichtlich ein Leithund und er hatte dadurch viele Probleme mit mir. (Ich natürlich mit ihm auch:). Im Nachhinein ist mir das klar geworden. Schade, dass er schon im Himmel ist. Dafür erleben meine jetzigen beiden Hunde eine entspannte Zeit mit mir 🙂 Danke, liebe Maja Nowak!
    Diese Petition gegen Maja Nowak und das ZDF ist mir zutiefst
    unverständlich. Sie kann NUR von Missgunst und Neid gespeist sein. Eine andere Erklärung gibt es nicht.
    Wie einfach wäre es, wenn die Hundeschulenbetreiber einfach umdenken würden. Aber dazu müssten sie auf das Gefühl der Macht verzichten. Und als Mensch Macht auszuüben, und sei es nur die einen Hund zu beherrschen, gehört leider zu den menschliche Untugenden.
    Wir bräuchten mehrere Maja Nowaks, die den Menschen nicht nur in Bezug zu ihren Hunden die Augen öffnen, dann wäre unsere Welt mit Sicherheit etwas friedlicher. Deshalb: Bitte nicht einschüchtern lassen unbedingt weitermachen!
    Herzlichen Gruß
    Tatjana

  33. Regina Dick-Schneider sagt:

    Hallo,
    auch ich bin überzeugt von Maike Maja Nowaks methodischem Ansatz, doch leider ist Berlin weit entfernt. Da ich nur im häuslichen Umfeld ein Problem mit meiner Hündin habe (woanders verhält sie sich vorbildhaft, hat sogar eine Bgleithundeprüfung absoviert), suche ich im Kölner Raum eine HundertrainerIn, der oder die ähnlich arbeitet und Hausbesuche macht.
    Kann mir jemand weiterhelfen?
    Regina

  34. Caroline sagt:

    Reden ist Gold, Verstehen ist Diamant

  35. Jenny sagt:

    Hallo zusammen,
    der tolle Seminarbeitrag ist zwar jetzt schon vier Jahre her, aber deswegen keines Falls überholt. Ich selbst habe seit zwei Jahren meine Blindenführhündin Daffy. Ihren Job hat sie ganz wunderbar gemacht, allerdings war der Freilauf und die Leinenführigkeit eine echte Qual. Madame war gefühlte Kilometer weit entfernt, und das Leckerchen vorne und hinten reinschieben fand sie zwar ganz wunderbar, hat sich aber niemals davon ernsthaft an irgend etwas hindern lassen. Mir grauste es wirklich davor, diesen Hund noch weitere Jahre lang zu behalten. Doch dann machte mich letzten Sommer eine Freundin auf Maja aufmerksam. Was soll ich sagen, es geht auch als blinder Mensch. Seitdem ich Daffy natürliche Grenzen an der Leine und im Freilauf setze… Schweben wir durch die Welt und es macht so einen Spaß. Ich muss mich nicht mehr aufregen, sinnlos durch die Gegend brüllen und mir von den vermeintlichen Hundetrainern dieser Welt anhören, dass der Hund aber schlecht ausgebildet ist und nicht hört.
    Seit Anfang Januar ist nun unser Buch Alle hören auf „Daffy“ nur Daffy nicht, Abenteuer Blindenführhündin auf dem Markt. Dort gibt es auch ein Kapitel darüber, wie Daffy’s Stellung in einem Rudel analysiert wurde.
    Ich würde auch so fürchterlich gerne mal auf ein Seminar von Maja, aber die sind unfassbar teuer und genau so unfassbar schnell ausgebucht… Naja, ich bin sicher, sie kann auch ganz gut ohne uns zwei leben 🙂

  36. Karin sagt:

    Ich kenne Maja nicht persönlich, nur aus ihren Filmen, aber sie ist die erste, die in Worte fassen kann, was ich mit meinen Hunden gelebt habe, ganz intensiv mit meiner letzten Hündin Kira (eine Hovawart-Collie-Hündin, gestorben vor einem Jahr im Alter von 14 1/2 Jahren). Für Außenstehende war Kira ein perfekt erzogener Hund und eine einmalige Persönlichkeit, die viele Menschen berührt hat. Im Innenverhältnis war Kira gar nicht erzogen, wir waren im Kontakt und sie hat einfach von sich aus gewollt, was ich will. Sie brauchte keine Leine, weil sie immer an der Leine war – mental – und es ist doch letztlich das, was wir uns so sehr wünschen, wenn wir mit einem Tier zusammen leben dürfen, dieser Kontakt, dieses wortlose Verbundensein, diese Intensität. Ich kann es euch nur empfehlen, es tut nicht nur dem Hund gut, wenn wir ein bisschen hündisch denken und mit diesem so wunderbar sozialem Wesen in Kontakt gehen – auch mal in „Hundesprache“ und die hat nun mal viel mit Präsenz, auch physischer Präsenz zu tun. In unserer immer virtuelleren Welt tut das einfach nur gut. Probiert es aus und macht es mit Spaß und nicht mit „tierischem Ernst“ ;-))

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