Absolut unterspielt

Maggie hat sich die Pfote verletzt und muss nun geschont werden. Das bedeutet: schön langsam an der Leine gehen, kein Frisbee, kein Apfelweitwurf für Maike, keine Rennereien mit anderen Hunden, kein Explodieren auf Sand, kein Strand, keinen Stock aufsammeln und losrennen, kein plötzliches Abzischen, lauter doofe Keins eben…fast müsste dieser Blog umziehen auf www.nichts-darf-man.de.
Das Faszinierende für uns ist nun, dass das Futter, das wir in sie hineingeben, plötzlich auf den Rippen zu sehen ist. Ein bißchen wie Schnee, der liegen bleibt…die Konturen des Weges verschwinden allmählich, man ahnt noch den Wegverlauf, doch ihn zu sehen geht nicht mehr richtig.
Das muss man sich jetzt nicht so vorstellen, dass wir aus einem Whippet einen Retriever gemacht haben, nein, nein, aber die Gute wird prompt ein wenig praller. Das ist gar nicht schlecht, das steht ihr eigentlich ganz gut.
Wenn nur nicht die Langeweile wäre!! Wir haben schon Aresos „Hundesolitair“ wieder herausgekramt. Da versteckt man Futter (ha! schon wieder was für die Rippen!) unter Holzhütchen und Hund muss dann die richtigen Hütchen hochnehmen, um an das Futter zu kommen. Da man da nicht drumherum rennen kann, macht das unserer Whippetlady nicht wirklich Spaß. Nix mit Hütchen durch Windhose im All verschwinden lassen…
Und dann das Gehen an der Leine selbst, so weite Strecken mit angezogener Handbremse. Mit noch einem doofen Spiel, das heißt „Zieh nicht so“.
LANGWEILIG! ALLES! HUNDELEBEN!

„Ich bin ein Whippet! Holt mich hier raus!! „

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