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Wir waren im Urlaub

Montag, 22. August 2011 13:28

Knapp zwei Wochen waren wir mit allen drei Hunden im Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern. Und es war toll!

Wir auf der Wiese

Wir auf der Wiese

Angesichts eines heutigen Spazierganges um den Einfelder See kann ich auch noch genauer sagen, was so richtig, richtig, toll war: die Weite der Landschaft und die Abwesenheit von Menschen darin. Es gab Spaziergänge, da haben wir in der Luft Kraniche und am Boden Pfifferlinge gesehen, aber sonst keine Menschenseele. Wie erholsam:-)

Suki erholt sich auf dem Sofa

Suki erholt sich auf dem Sofa

Dafür wurden wir heute am Einfelder See fast wieder umgefahren, weil so ein $§&?!-Fahrradfahrer mit vollem Speed meinte, unsere Hunde und wir würden uns schon noch in Luft auflösen, wenn er nur schnell genug in die Menge rast. Und was schreit der Depp dann anschließend noch? “Nehmt die Sch…-Köter an die Leine”.
Klar, dachten wir, ein Weg von ca, 1,50 m Breite, zwei Menschen von jeweils ca. 35 cm Breite (*räusper*), drei Hunde in unterschiedlicher Länge und Breite und das Ganze am Besten noch mit drei Bändern, bzw. Leinen miteinander verbunden. Der KNALL-Kopf wäre doch wie eine Fliege ins Netz gegangen und wir wären alle miteinander verknäult gewesen (und sicher auch verletzt…).
Zwei Tage davor sowas Ähnliches am Bordesholmer See. Ein Läufer von hinten, mit leichtem, federnden Gang, nicht zu hören, aber trotzdem plötzlich da. Auch ohne Hunde, die man schnell sortieren muss, für jede Frau zu jeder Tages-, ganz besonders auch Abendzeit der Stoff, aus dem die Alpträume sind. Auch der wünschte sich in dem Kuddelmuddel gerne noch eine zusätzliche Portion Bondage. Aha,…
Aber zurück zu den Hunden. Und vor allem zurück zu unserem Neuzugang Suki, nach dem ich schon ein paar Mal gefragt worden bin und warum hier im Blog nicht endlich mal steht, wie es denn nun weitergegangen ist mit ihm…Suki hat sich sehr gut eingelebt und trabt munter mit. Was ihm sehr beim Einleben geholfen hat, sind die die beiden Mädels. An denen orientiert er sich sehr und guckt sich allerlei Alltagsdinge ab.
Suki musste schon eine Menge über sich ergehen lassen und war tapfer dabei. Eine komplette Futterumstellung auf das Barfen, Tierärztinnenbesuch in Achterwehr, inzwischen mehrmaliges Krallenschneiden, was bei seinen schwarzen Krallen nicht so einfach ist und sogar eine Zahnsanierung unter Vollnarkose, weil er so aus dem Hals stank und die hinteren Zähne vor lauter Belag nicht mehr zu sehen waren. Hat er alles tapfer und widerstandslos über sich ergehen lassen und “spricht” immer noch mit uns.
Das Vertrauen zu uns wächst, aber ist auch leicht erschütterbar. Gestern lag er z.B. in seinem Korb neben dem Bett und ich beugte mich am Rande drüber, um eine Mücke zu erwischen und schwupps,…war Suki weg und ausgewandert und schlief lieber allein im Wohnzimmerkorb. Da war nichts zu machen. Wir zwingen ihn dann nicht, denn hier wirkt eine große Angst, in der wir nicht auch Platz nehmen wollen. Aber solche Erlebnisse erinnern uns einfach daran, dass er der neue Hund ist und die 10 Jahre davor ohne uns lebte. Wie auch immer und wo auch immer. Und dagegen stehen auch erst wenige Wochen des Miteinanders.
Was immer wieder rührend ist, ist die wachsende Dreikuscheligkeit des Hunderudels. Alle drei sind zunehmend miteinander verwoben und in Kontakt beim Liegen…und wir sind froh, dass unser Sofa so groß ist…:-)

Ach, Urlaubsfotos gibt es auf der Facebook-Fanseite, die Ihr hier findet:-) Und noch mehr Fotos hier auf meiner Seite von Facebook.
Album-Bergsee-Wanderung , der Malkwitzer-See und die Hauswiese, nochmal Bergssee und Blücherhof

Die Kraniche auf der Hauswiese

Die Kraniche auf der Hauswiese

Thema: Lucy-Lou, Maggie, Sookie | Kommentare (0) | Autor:

Richtig schlechte Laune

Donnerstag, 10. Dezember 2009 23:56

Neulich hatten wir einen Unfall beim Spielen. Lucy hat Maggie beim Rennen so unglücklich am Ohr erwischt, dass es beinahe sturzbachähnlich daraus blutete. Ich versuchte noch, die Wunde mit einem Taschentuch zu versorgen, doch es sah in kürzester Zeit aus wie etwas aus einem Horrorfilm. Inzwischen war der halbe Hund rot eingefärbt, das halbe Gesicht und der ganze Brustkorb grotesk bemalt, so dass ich mir schleunigst überlegen musste, wo denn der nächste Tierarzt wohnt. Taschentuch liegen gelassen, Spielzeug eingepackt, Hunde angeleint und Abmarsch eineinhalb Kilometer zurück durch den Wald in die Wildhofstr. Die Abkürzung über das Bürgerhaus konnte ich nicht nehmen, denn der Waldkindergarten war ausgerechnet heute auf dem Hof versammelt. Wie hätte ich da die blutüberströmte Maggie durchbugsieren können, ohne dass einer der Erzieher in Ohnmacht fällt?
Wir sind schließlich gut beim TA angekommen und die Wunde gab auch endlich Ruhe, aber ein schöner Anblick war die Maggie nicht.
Als hätte der Schrecken nicht gereicht, stellte sich auch noch heraus, dass Maggie sehr wohl wusste, wer für den abgebrochenen Spaziergang, den doofen Besuch bei einem wildfremden Tierarzt und das Pockern im Ohr verantwortlich war…Lucy hat keine Sonne mehr gesehen! Maggie war richtig stinkesauer auf die Kleine! 4 Tage und drei Nächte lang! Wir mussten die beiden trennen, denn Maggie ist bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf Lucy losgegangen. Wir hatten ja keine Ahnung, wie nachtragend unsere “Margarine” sein konnte. Wir wussten nicht mal, dass das möglich ist!
Doch mit den Schmerzen verschwand auch die Wut und inzwischen haben die beiden sich wieder vertragen. Lucy hat dabei ein Stück ihrer unbekümmerten “Kindheit” eingebüßt, wirkt aber insgesamt wieder recht gefasst.

Ein paar Tage später, kurz bevor wir zu einem Geburtstag aufbrechen wollten, dann das nächste Unglück: Maggie und Lucy verfolgen sich auf einer Wiese, Lucy schlägt Haken, Maggie bremst und…rammt sich eine Glasscherbe ins Bein! Wieder Blut, Blut, Blut! Wieder schnell nach Hause (dieses mal nur 100m), den Verbandskasten durch die Tür erbrüllt und Druckverband angelegt, nachdem das Loch im Pelz lokalisiert war. Die erste Hälfte des Geburtstages fand ohne uns statt, denn wir besuchten stattdessen unsere Lieblingstierärztin in Achterwehr (Praxis Wirth). Drei Klammern. Dicker Verband.

Wir wagten kaum zu atmen als Maggies Blick anschließend auf Lucy fiel. Doch dieses Mal wurde sie nicht verantwortlich gemacht und die beiden hatten sich weiterhin lieb.

Die Klammern sind inzwischen auch wieder draußen, doch unsere Verletzungs-Serie ging munter weiter: kaum musste Maggie nicht mehr wegen hinten links humpeln, schon hatte sie sich einen Schnitt in Pfote vorne rechts zugezogen.

Maggies sekundärer Krankheitsgewinn

Maggies sekundärer Krankheitsgewinn

Gerade war das wieder einigermaßen in Ordnung, hat es dann Lucy erwischt. Abgedrängt von Maggie ist sie mit der Schulter an einem Ast hängen geblieben. Zwei Klammern.

Lucy trägt nun eine Heldinnennarbe auf der rechten Schulter

Lucy trägt nun eine Heldinnennarbe auf der rechten Schulter

Auch die sind gerade heute heraus gekommen, doch weil das wohl immer noch nicht reicht, ist nun eine ihrer Pfoten ohne sichtbare äußere Anzeichen sehr “autschi”. Das tut ihr richtig weh und wir vermuten – ganz whippetmäßig – eine Verletzung der Gelenkapsel:-(
Mit Schonung ist es gut, rennen ist nicht erlaubt, Leine ist angesagt.

Aber immer nur ausruhen macht auch ganz schlechte Laune. Deshalb haben wir bei Lucy das Clickertraining ausprobiert und das machte ihr richtig Spaß! Ich habe aufgehört, weil mir nichts mehr einfiel, nicht weil sie keine Lust mehr hatte.  Jetzt muss sich erst mal ein Buch zum Thema kaufen:-) Und bei youtube stöbern…

Und wer hat noch schlechte Laune? Davon habe ich noch gar nicht erzählt: Miro, der Kater, ist gerade “not amused”! Er ist nicht nur dick, er wirkt in manchen Katzensitzstellungen geradezu adipös. Jetzt mit dem Whippets fällt es uns mehr auf als damals neben Areso. Wir haben ihm Diät verordnet und halten uns dran. Zur Strafe besetzt er nun den Hundekorb und guckt sehr genervt:

Miro befindet sich im Liegestreik und hält den Hundekorb besetzt.

Miro befindet sich im Liegestreik und hält den Hundekorb besetzt.

Ich hoffe, dass nun Ruhe einkehrt und alle gesund bleiben…

Thema: Allgemein, Tiergeschichten | Kommentare (0) | Autor:

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