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Selber Laufen war gestern

Dienstag, 7. Juli 2009 14:37

Maggies ausgesprochenes Lieblingshobby besteht darin, einer Frisbeescheibe hinterher zu jagen und sie – wie praktisch- zurückzubringen, damit ich sie wieder weit fort werfen kann. Das ist übrigens inzwischen eines meiner Hobbys geworden. Am liebsten mit dem Wind, knapp über dem Boden, wie beim Steineflitschen auf Wasseroberflächen. Oder auch einfach rein in den Strom nach Fort für lange Dort…aber das ist eine andere Geschichte, die ich vielleicht ein anderes Mal erzähle.

Nun, während Wegwerfen und Wiederbringen eher Unternehmungen für erwachsene Hunde und Menschen sind, müssen kleine Leute und Hunde sich zu helfen wissen, um auch mitspielen zu können. Lucy hat daraus eine Strategie des Abwartens entwickelt, die sie sich wohl von einem der Border-Collies von der Hundewiese abgeguckt hat. Die listige Lucy legt sich einfach hin und wartet, bis Hund und Frisbee wiederkommen. Und dann- zack die Bohne- wird die Frisbee übernommen. Das Holen und Bringen wird also delegiert. Und es scheint auch Spaß zu bringen. Darin enthalten ist auch eine Portion Mathematik, wenn nicht sogar Physik, denn der ungefähre Weg, der Winkel des Wartens und das Lospreschen zum Wegabschneiden, bzw. zum Hinternkneifen muss genau berechnet sein.

Stör jetzt nicht...

Hohe Konzentration und perfekte Ausrichtung gehen dem Ereignis voraus:

Abwarten

Winkelberechnung und Aufgabenverteilung…

Mathematik und Physik in einem

Thema: Lucy-Lou | Kommentare (0) | Autor:

Kerosin gefüttert

Montag, 6. Oktober 2008 13:57

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Maggie läßt uns immer öfter wissen, dass sie kein kleines, schwaches Hündchen ist. Sie ist auch nicht das beklagenswerte Wesen, das im Rudel am liebsten auf “Mammis Arm” möchte- nein, tatsächlich mischt sie andere Hunde ziemlich auf, stürzt sich auf sie, spielt schon mal los mit “krieg mich doch” und wird auch schon eine Spur aufdringlicher, wenn den anderen Hund die Kräfte verlassen.
Wir staunen. Und wundern uns. Und bekommen ein Gespür dafür, was der Kern ihres Wesens ist, gerade auch im Rudel. Ob sie nun mit ihrem Kumpel Nuts hingebungsvoll kuschelt, dem Tibetterrier Tara die Löckchen aus dem Ohrpelz zieht oder dem Flat Kiran die Zunge aus dem Hals jagt.
Ihr Temperament läßt uns denken, dass wir Kerosin füttern…ein junger Hund eben, der am Strand aus dem Nichts einen Sprint hinlegt, im Kreis rennt und das pure Leben herausgrinst.
Mitreißend!

Thema: Tiergeschichten | Kommentare (0) | Autor:

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