Beiträge vom Oktober, 2011

Hunderttausendfacher Hundemord als Vorbereitung zur Fußball EM in der Ukraine

Dienstag, 18. Oktober 2011 18:40

Im kommenden Jahr findet in der Ukraine die Fußball Europameisterschaft statt und dafür werden die Straßenhunde und Katzen ermordert und so die Straßen “aufgeräumt”. Es sind mobile Krematorien im Einsatz, die die Verbrennung der Kadaver, aber auch die “schnellen Entsorgung” lebender Tiere gleich vor Ort erledigen. Viele Hunde wandern aber auch “einfach so” und ebenfalls sehr lebendig in ihr Massengrab, andere werden mit quälenden Substanzen in Giftködern einem stundenlangen Sterben überlassen.
Es ist unfassbar, wozu der Mensch wieder einmal fähig ist und es ist an uns, hier für Öffentlichkeit zu sorgen und das Massaker zu stoppen. Eine Zusammenfassung der Ereignisse gibt es in der englischsprachigen Ausgabe der Kiev-Post.
Es gibt eine Pressemitteilung dazu von der Europäischen Tier- und Naturschutz e.V. (European Animal- and Nature Welfare association (mit angehängten Bildern und Links, die ich mir nicht ansehen konnte) auf Facebook und es gibt eine Onlinepetition, die man unterschreiben kann. Und hier einen Brief der Tierschutzorganisation “Tierquäler-gesucht” zum ausdrucken und abschicken an T. Zwanziger.

Tut auch was!! Klärt auf! Unterschreibt die Petition! Quatscht Euren Volksvertretern eine Blase ans Ohr, denn es sind bald Wahlen und die hören grad mal zu…

Tiermassaker in der Ukraine

Tiermassaker in der Ukraine

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Warum habt Ihr denn drei Hunde?

Dienstag, 4. Oktober 2011 13:20

Na, weil uns vier zuviele sind!
Das wäre wohl eine mindestens verblüffende Antwort auf diese Frage. Suki war nicht geplant, aber hier mussten wir aus Tierschutzgründen und Mitgefühl handeln. Und weil wir uns sofort in den kleinen Kerl auf dem Foto verliebt hatten, der da so traurig und verängstigt guckte. Also haben wir jetzt drei kleine Hunde, wobei Herr Suki der ist, der immer nur mit ist, tut, was die anderen tun und darüber hinaus wirklich unauffällig und schüchtern ist.

UPDATE: Sukis zwischenzeitliches Asyl wurde im Dezember 2011 vorgestellt bei “Rütter hilft”. Das Video kann man sich bei VOX ansehen (mit ein bißchen Werbung zwischendrin:)

Es fällt aber nun auf, dass wir noch mehr auffallen als ohnehin schon mit den dünnen, anmutigen Windhunden (übrigens, auch eine schöne Frage:” Kriegen die denn nichts zu essen?”).
OhneTier-Menschen schießen vermehrt Mißbilligungsblicke ab und geben uns zu verstehen, dass wir eine irgendwie asoziale, wandelnde Quelle von lebensbedrohlichen Hundebazillen sind. MitTier-Menschen staunen eher und bekommen auch einen ganz sanften Blick, wenn wir Sukis Geschichte erzählen. Unter einem Schwall von “Ach,Gottchens und Herrjes” werfen sie sich dann zu Boden und streicheln den armen Kleinen. Treffen wir diese Menschen öfter, rennt Suki auch schon mal hin zu ihnen und holt sich seine Portion Mitleid und Zuneigung gerne selber ab.

Mit drei Hunden unterwegs zu sein zieht außerdem seine eigene Logistik nach sich. Wir haben das Auto gewechselt, so dass wir nicht mehr mit den Gesichtern an der Windschutzscheibe kleben, wenn wir Gepäck, Ware oder die drei Hunde transportieren. Und wir haben noch einen Hundekorb mehr zu unseren ohnehin 10, damit Herr Suki es auch im eigenen Korb gemütlich hat. Richtig verblüfft waren wir, als er sich zu Anfang einfach so auf den kalten Stein oder die den nackten Teppich gelegt hatte. Ein richtiger Hund! Kein Whippet, der jammert und jault, bis man eine Decke unter und über ihn wirft:-)

Und wenn man mit drei Hunden spazieren geht, dann hat man jetzt auch mehr Gepäck. Eine Leine mit zwei Haken für die Damen, gegebenenfalls. Und eine Schnappileine für Suki, der gerne mal stehen bleibt und hier und- nein, Suki, hier nicht!- das Bein hebt und eine damit ziemlich aus dem Gleichgewicht bringen kann. An der SchnappiFlexi fällt das nicht auf, da hat frau einen verlängerten Reaktionszeitraum.
Außerdem immer dabei: Hundegeld in Form von Leckerlies, Schietbüddel für eben dieses (oder auch als Tragetaschen für gesammelte Schlehen…), Hundewasser in der Hunde-Napfflasche, damit die Armen nicht die Blaualgen des Bordesholmer Sees oder den Güllebächen saufen müssen, den mobilen Erste-Hilfe-Kasten für Notfälle (haben wir, seit wir Whippets haben)…und natürlich die Fisbees für die Damen.

So sieht das dann aus:

Alles dran und alles mit

Dieser Bauchladen ist auch ein Hingucker und besonders eitel darf frau nicht sein, wenn sie mit drei Hunden unterwegs ist:-)

Thema: Allgemein, Lucy-Lou, Maggie, Sookie, Tiergeschichten | Kommentare (1) | Autor:

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