Beiträge vom Juli, 2008

Pippilotta Hasenherz

Montag, 7. Juli 2008 13:10

fieses-gitter.jpg

Die erste Woche mit Maggie ist herum und sie hat haufenweise Kosenamen eingesammelt. Einer lautet Pippilotta Hasenherz, weil Neugier und Angst oft an verschiedenen Enden und Beinen des Hundes ziehen. Von jetzt auf gleich kann sie dann in pure Geschwindigkeit explodieren und ich bekomme eine Ahnung davon, wie schnell ein Whippet sein kann.

Dieses Gitter im Gartenweg z.B. Wir sind einmal drauf getreten und es knackte ordentlich. Das erste Mal danach ist sie fast durch die Hecke gegangen, um daran vorbei zu gehen. Mittlerweile macht sie nur noch einen ordentlich Satz darüber.

Hier wissen wir immerhin, warum sie Angst hat. Bei manch’ anderen Sachen ist das komplett unklar, zumal es vor ein paar Stunden kein Problem war: tagelang sind wir unseren Weg gegangen und plötzlich ist die Treppe ein Ort von Monstren und der Weg als solches Höllenschlund. Warum? Keine Ahnung. Kein Gedächtnisauswringen hilft. Ein Geräusch? Auf etwas getreten? Riecht was komisch? Einmal hochtragen, scharf sprechen, an der Leine ziehen (ICH habe an der Leine gezogen:-) hat das Problem ein Mal gelöst. Beim nächsten Mal waren es dann die Leberkekse in der Tasche.

Die Leberkekse üben überhaupt eine konstante Anziehskraft aus. Ansonsten ist Maggie auch hier sehr wankelmütig. Was eben noch schmeckte, wird beim nächsten Mal liegen gelassen oder ausgespuckt.

Diese Leberkekse werden uns in der kommenden Grunderziehungszeit noch oft helfen müssen. Es gibt viel zu tun…Hier ist übrigens das Rezept:

125 g frische Leber (*)
75 g Mehl (wenn es fester sein soll, dann etwas mehr)
1-2 Eier
einen Teelöffel Öl
etwas Wasser (ca. 1 Tasse)

(* die Leber darf nicht mit Schweinefleisch in Berührung gekommen sein, denn Schweinefleisch kann das für Hunde tödliche Aujesky-Virus beinhalten. Das kann in einem Schlachterbetrieb durchaus passieren. Deshalb sollte man die Leber lieber gleich beim Türken kaufen)

Zubereitung:
Frische Leber pürieren, mit Eiern und Mehl zu einem festen Teig vermengen, kleine Kekse formen und bei 180 Grad ca. 25 min backen.
Schnell verfüttern oder im Kühlschrank aufbewahren.

Bei diesem Leckerlie weiß man, was drin ist und der Hund nimmt keinen Zucker und undefinierbare Zutaten zu sich, wie er oft in Fertigkrams untergemischt ist.

Thema: Tiergeschichten | Kommentare (0) | Autor:

Neu bei uns: Maggie

Dienstag, 1. Juli 2008 15:12

Sonntagabend, einen Tag vor ihren 1. Geburtstag am 30.6. ist Margarete, genannt Maggie [mägi], bei uns eingezogen. Noch ist alles ganz unsicher und ungewohnt für alle. Für die Katzen, die Menschen und die Hündin auch. Aber wir werden ihr bestimmt ganz bald ein Zuhause sein können und ihr Sicherheit genug geben, damit sie ihren Schalk ausleben kann.

Maggie ist ein Whippet (hier und hier gibt es Erklärungen zu Whippets) und in allem das Gegenteil von Areso. Das ist so gewollt, denn den direkten Vergleich wollten wir nicht haben. Kein “genauso wie Areso”, und “Areso hat aber”…
Wir hatten nicht gedacht, dass wir dann doch so schnell wieder einen Hund haben würden, doch letztendlich war das Leben ohne Hund nicht angenehm frei und “ohne Verpflichtungen”, sondern traurig leer. Das hat uns überrascht.
Es ist sehr spannend, unsere Hundedame kennen zu lernen. Was sie frisst, was sie doof findet, wobei sie dahin schmelzt. Und wir erwischen uns dabei, dann doch den Vergleich zu Areso zu ziehen, aber er gibt uns damit auch ein bißchen Hilfestellung in diesen ersten Tagen. Ich denke, er würde sich auch über die Hundedame freuen, zumal sie prompt zum ersten Mal in ihrem Leben läufig ist.

Aber hier schon einmal ein paar Fotos noch aus ihrem alten Zuhause (frisch vom “Wir gucken nur mal-Sonntag”).

Thema: Maggie, Tiergeschichten | Kommentare (0) | Autor:

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