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Maike Maja Nowak: Abenteuer Vertrauen

Ich habe eben ein sehr besonderes Buch gelesen und möchte es Euch ans Herz legen. Es heißt „Abenteuer Vertrauen“ und ist das neue Buch von Maike Maja Nowak.
abenteuer-vertrauen

Es ist eine wunderbare Mischung aus Autobiographie, Sachbuch und Erzählungen. Maike Maja Nowak erzählt in der Grundgeschichte von ihrem Leithund Raida. Sie berichtet davon, wie sie sich im Tierheim kennen lernten, was das mit ihr und den bereits vorhandenen Hunden machte und wie sie sich alle zusammen Tag für Tag, Ereignis um Ereignis, kennen lernten, sich miteinander vertraut machten und vor allem darum, wie sie sich veränderte, damit der urwüchsige Hund Raida bleiben konnte, wie er ist und wie sie selbst dadurch zu sich fand.
Es geht dabei NICHT um Techniken und Dressur, es ist kein Hunde-Ratgeberbuch, das man wie ein Kochbuch verwendet, sondern es geht um Anfühlen, Entdecken und Begreifen, wie es in den drei Kapitelüberschriften heißt.
Dieses Buch geht tief.
Ganz nebenbei werden wir auch Zeugen von einschneidenden Kindererlebnissen, erfahren etwas aus ihrer Zeit in Lipowka und lernen auch die Liedermacherin kennen, die sie war, bevor sie sich den Hunden widmete.
Neben der Erzählung zu Raida und anderen Inhalten, lernen wir die Ergebnisse der Studie an Haushunden kennen, die Maike Maja Nowak mit ihren VDU-WegbereiterInnen im letzten Jahr durchgeführt hat, um die Ressourcen der Hunde zu erforschen.
Das wird in diesem Buch  nachvollziehbar beschrieben und auf der begleitenden Webseite www.vdu-wegbereiter.de in kommentierten Videos gezeigt- also ein interaktives Buch.

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In deinem kleinen, großen Herzen

Sukis letzter Tag 15-2-2015-11h32

Wenn ich an dich denke, sehe ich dich vor mir laufen, deine Knickohren wackeln dazu im Takt, der kleine Fellhintern fliegt munter den Schritten hinterher und dein ganzer Körper ist eine einzige Liebeserklärung an das Leben, an den Weg vor dir und die Gerüche links und rechts. Alle paar Meter bleibst du stehen, wartest auf mich, läufst weiter, bleibst zurück, kommst wieder hinterher, aber nie bist du weiter als 10-15 m weit weg von mir.

Körperlich kaum höher als ein großer Kater, passte doch ein Selbstbewusstsein wie das eines Bernhardiners in dich hinein. Wer dir quer kam, wurde verbellt, wer sich ungehörig benahm ebenso. Und diese langhaarigen Affen von Hunden, bei denen man nicht mal das Gesicht sehen konnte vor lauter Zottelfell, da musstest du schon mal geradewegs drauf zu schießen.

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Es ist Herbst – Zeit für Abschiede

Miro verlässt uns

Es ist zwar erst Oktober, aber dennoch Zeit für eine Art Jahresrückblick. Denn bevor die Uhr Silvester Mitternacht schlägt, wird sich unser Rudel verkleinert haben.

Abschied Nummer 1

Unser Kater Miro macht sich dieser Tage ans Sterben, denn er hat einen Tumor in sich, der auf die Lunge drückt. Der einst untergroße, recht dicke Katermann ist nur noch Fell und Knochen. Im Moment halten wir ihn stabil mit Cortison und Entwässerungstabletten und feiern das Leben. Es ist alles erlaubt, was sonst verboten war. Wir Veganerinnen kaufen Schlagsahne und Leberwurst, sein Futternapf ist voll mit den leckersten Sachen. Und wenn es ihm wieder schlechter gehen sollte, dann endet die Party. Unsere Tierärztin wird kommen, wir werden uns um ihn versammeln, seine ganze Menschen- und Tierfamilie,  und dann begleiten wir ihn in Liebe und Dankbarkeit hinüber.
Miro selbst weiß ganz genau, dass seine Tage gezählt sind. Er hatte ein „Gespräch“ mit unserer  Tierkommunikatorin Uta Rechlin, der er erst einmal alle seine Lieblingsplätze zeigte, die kleine Quasselstrippe. Die Höhle auf dem Holzstapel im Carport, seine Regentonne mit der hohen Blumentopfstele, in der er gerne sein Nickerchen machte (und so nie die Futteroption verpasste, wenn jemand an ihm vorbei ins Haus gehen wollte) und ein paar Stellen im Garten. Ihr glaubt nicht an  Tierkommunikation? Damit nehmt Ihr Euch eine faszinierende Möglichkeit, mit Euren Tieren zu reden und mehr über Euch und sie zu erfahren.  Man kann es sich vorstellen wie Radiowellen, die man ja auch nicht sieht- und trotzdem kommen „Dinge“ aus dem Lautsprecher. Das hat nichts mit Glauben zu tun, sondern mit Empfangsbereitschaft.

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Von Schietbüdeln und anderen Unwägbarkeiten

Zwei Dinge haben Kinder- und Hunde”besitzerInnen” gemeinsam: sie können endlos über ihre Hunde reden und über deren Ausscheidungen.

KinderbesitzerInnen haben aber den unumstößlichen Vorteil, dass sie den Hinterlassenschaften ihrer Kinder selten hinterher laufen müssen. Sie verbleiben oft an Ort und Stelle, was auch nicht toll ist, aber die hormonelle Ausschüttung bei Elternschaft macht es handhabbar.

Wir als Hundemenschen müssen dagegen mehr Einsatz zeigen.

Dafür haben vor allem die Gemeinden uns Tüten gegeben. Manchmal. Manche sogar auch wieder weggenommen, wie in dieser Winter-Hunde-Freilaufsaison am Falckensteiner Strand… Wie blöd ist das denn, sach ma! Und sich dann aufregen, dass es zu Liegenbleibern kommt…

Auf den Tüten ist manchmal Werbung, oft sinnvollerweise vom Futterhaus, Aber wir kaufen dort nicht, deshalb kann ich sie nicht nach dem Verursacherprinzip drankriegen.

Drei Tütenqualitäten

Drei Tütenqualitäten, die rote Brüggetüte ist leider gerade aus…

Manche sind orange, wieder andere schlicht schwarz und in Brügge sind sie gelegentlich signalrot.

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Ich werde sehr traurig sein….

…wenn Suki eines Tages einmal nicht mehr aufwacht. Heute Morgen dachte ich fast, dass es soweit ist, denn er ließ sich so gar nicht wecken. Ich streichelte ihn, ruckelte an seinem Pad, zog ihm sogar eine übersehene Zecke aus der Wange. Nichts. Keine Reaktion. Natürlich habe ich dann schon geguckt gehabt, ob der Brustkorb sich noch hebt und senkt. Das tat er und ich staunte über seinen Schlaf.

Wir haben Suki vor 3,5 Jahren als alten Hund (damals 10)  zu uns genommen, damit er bei uns in Ruhe noch älter werden und sterben kann. Nicht auf dem kalten Betonfussboden in einem kroatischen Tierasyl. Kennengelernt haben wir uns auf facebook. Das Bild hat mich gleich in den Bann gezogen. Mein Herz und sein Herz sind sofort Freunde auf einer Ebene geworden, die man eher spürt als sieht.

Suki im kroatischen Tierasyl 2011

Suki im kroatischen Tierasyl 2011

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Von Rudeln und Menschen

In unserem Viertel gab es einen Hausbesitzerwechsel und damit auch einen neuen Hund im Revier. Er ist mir neulich schon bei deren Hausbesichtigung aufgefallen, als er Suki von der Seite anging und ihn auf die Straße jagte. Seitdem wechseln wir die Straßenseite und Suki läuft neuerdings auf dem Ende ohnehin aus verkehrstechnischen Gründen angeleint. Er kann uns nämlich  kaum noch hören und läuft einfach weiter…und dabei auch einfach so über die Straße. Daran und auf diese Weise soll er nicht von uns gehen. Aber zurück zu dem Zuwachs.

Suki auf der Wiese

Suki auf der Wiese

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